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Richtfest am neuen Gebäude der Jugendhilfe des Ludwig-Steil-Hofes in Espelkamp

Beeindruckende Dimensionen

Espelkamp

Der Neubau der Jugendhilfe des Ludwig-Steil-Hofes hat am Freitagvormittag Richtfest gefeiert. Erst im August des vergangenen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. Die Investitionssumme beträgt vier Millionen Euro.

Von Felix Quebbemann

Pfarrer Friedrich Stork (Martins-Kirchengemeinde, von links), Bürgermeister Dr. Henning Vieker, Pfarrer Stefan Bäumer (Ludwig-Steil-Hof), Sascha Golnik (Aufbau-Geschäftsführer) und Architekt Andreas Durczok. Foto: Felix Quebbemann

Ein Gemeinschaftsprojekt der Aufbaugemeinschaft, des Ludwig-Steil-Hofs und der evangelischen Martins-Kirchengemeinde schreitet voran. Die neue Anlage für die Jugendhilfe des Ludwig-Steil-Hofes (LSH) hat am Freitagvormittag Richtfest gefeiert.

"Tolles Projekt"

Aufbau-Geschäftsführer Sascha Golnik stellte die Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien an dem „tollen Projekt“ heraus. Stefan Bäumer, Vorstand des Ludwig-Steil-Hofes, sagte: „Das Bauwerk ist beeindruckend in seinen Dimensionen.“ Das Gebäude, das hinter der Thomaskirche entsteht, werde für zwei Jugendwohngruppen „eine wesentliche Verbesserung“ bedeuten. „Das ist eine großartige Sache.“ Es sei auch nicht selbstverständlich, dass bei einem solchen Bau „alle an einem Strang ziehen“, so Bäumer, der in diesem Zusammenhang noch einmal die Verdienste des ehemaligen Aufbau-Geschäftsführers Hans-Jörg Schmidt um den Neubau herausstellte. Zudem sei es auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, „dass das Gebäude so ruckzuck entsteht“. Sowohl die Verfügbarkeit der Handwerker wie auch die des Materials stellte Bäumer heraus.

Wohnfläche und Baukosten

Bürgermeister Dr. Henning Vieker betonte, dass Espelkamp sich eben dadurch auszeichne, solche gemeinschaftlichen Projekte auch umzusetzen. Er erläuterte, dass das Gebäude der Jugendhilfe an das Nahwärmenetz der Stadtwerke angebunden sei. Zudem lobte Vieker die Verdienste von Aufbau-Architekt Andreas Durczok. Baubeginn des Jugendheims war am 2. August 2021. Insgesamt wird die Jugendhilfe des LSH 16 Kinder und Jugendliche in Einzelzimmern betreuen. Zusätzlich verfügt das Wohnprojekt über sechs Wohnungen, die jeweils eine Wohnfläche zwischen 38 und 71 Quadratmetern haben. Die Nutzfläche beträgt 1391 Quadratmeter. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

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