Orkan „Sabine“: Stadt Espelkamp verlangt 1509,13 Euro von Isenstedter Landwirt nach Feuerwehreinsatz

„Das ist Abzocke“

Espelkamp-Isenstedt

Es geht um 1509,13 Euro, die die Stadt Espelkamp von Dieter Kleine einfordert. Grund dafür ist ein Feuerwehreinsatz während des Orkans „Sabine“ im Jahr 2020. Der Isenstedter Landwirt will das Geld aber nicht zahlen.

Felix Quebbemann

Dieter Kleine betrachtet das Melkkarussell, auf dem am 9. Februar des vergangenen Jahres 28 seiner rund 200 Milchkühe gefangen waren. Foto: Felix Quebbemann

1509,13 Euro – das ist der Betrag, den die Stadt Espelkamp von Landwirt Dieter Kleine fordert – für einen Feuerwehr-Einsatz am 9. Februar 2020. Diese Forderung seitens der Stadt sieht Kleine jedoch als völlig ungerechtfertigt an. Er ist der Meinung, dass der Einsatz kostenlos hätte sein müssen, da es um den Schutz der Tiere ging. Zudem sei der Einsatz der Feuerwehr nicht erfolgreich gewesen und hätte nicht so lange gedauert, wie von der Stadt behauptet. Die Verwaltung ihrerseits beruft sich auf geltendes Recht.

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