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Ausschuss: Amtsleiter Andreas Bredenkötter stellt die Zahlen für das kommenden Schuljahr vor

Eingangsklassen an allen Schulen

Espelkamp

Die städtischen Grundschulen in Espelkamp werden zum kommenden Schuljahr alle mindestens eine Eingangsklasse bilden können. Dies hat der Schulamtsleiter Andreas Bredenkötter im zuständigen Ausschuss erklärt.

Felix Quebbemann

Die Espelkamper Grundschulen: Auewaldgrundschule (oben links), Mittwaldgrundschule (unten links) und der Grundschulverbund Süd mit Isenstedt (unten, Mitte), Frotheim (oben rechts) und Benkhausen Foto: Felix Quebbemann

Alle städtischen Grundschulen werden im kommenden Schuljahr 2021/22 mindestens eine Eingangsklasse bilden können. Dies erklärte Schulamtsleiter Andreas Bredenkötter während der Sitzung des Schulausschusses im großen Saal des Bürgerhauses am Dienstagnachmittag.

Henning Vieker

Während zahlreiche Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden, fanden sich die Mitglieder unter strenger Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im Bürgerhaus ein. Bürgermeister Henning Vieker machte auch deutlich, warum diese Sitzung notwendig sei. Denn bei den Anmeldungen zum kommenden Schuljahr und der damit verbundenen Eingangsklassenanzahl benötige die Verwaltung einen gültigen Beschluss des Gremiums. „Ohne Klassen gibt es keine Schule“, erklärte Vieker und übergab an den Schulamtsleiter.

Verluste

Bredenkötter erklärte, dass im kommenden Schuljahr 332 Espelkamper Kinder eingeschult würden. Dies seien elf mehr als im Vorjahr. „Insgesamt 232 sind bei den städtischen Grundschulen angemeldet“, sagte Bredenkötter.

Er erläuterte, dass 100 Kinder an Einrichtungen anderer Träger unterrichtet werden. „Wir haben eine breit gefächerte Schullandschaft. Zwischen 90 und 100 Kinder verlieren wir an Ersatzschulen“, sagte Bredenkötter. Er nannte unter anderem die Johannes-Daniel-Falk-Grundschule, an der 64 Kinder angemeldet wurden. An der freien evangelischen Grundschule Stemwede seien 30 Espelkamper Jungen und Mädchen angemeldet worden.

Andreas Bredenkötter

Dennoch stimmten ihn die Zahlen für die städtischen Grundschulen optimistisch. Denn die Mittwaldschule werde vier Eingangsklassen erhalten. Dort liegen 91 Anmeldungen vor.

Die Auewaldschule wird dreizügig werden. Insgesamt werden sich 71 Schüler auf drei Klassen verteilen, die jeweils 24 Kinder haben.

Vorgaben

Im Grundschulverbund-Süd mit den Standorten Frotheim, Isenstedt und Benkhausen wird es jeweils eine Eingangsklasse geben. In Isenstedt und Frotheim bestünden die jeweils aus 22 Schülern. In Benkhausen wird es eine Klasse mit 24 Jungen und Mädchen geben.

Die Zahlen, so Bredenkötter, könnten sich jedoch noch leicht verändern aufgrund des AOSF-Verfahren – der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Dies werde aber von der zuständigen Behörde, dem Kreis Minden-Lübbecke, erst im Mai entschieden.

Judith Schmidt, Leiterin der Mittwaldschule, erklärte dass ihre Zahlen sich bereits nach oben verändert hätten. Demnach rechnet sie mittlerweile mit 92 oder gar 93 Erstklässlern für 2021/22.

Nach den Vorgaben der Aufsichtsbehörde können in Espelkamp maximal 29 Kinder in einer ersten Klasse unterrichtet werden.

Zufriedenheit

Aktuell zeigte sich Bredenkötter ebenfalls mit den Zahlen zufrieden. So würden in diesem Schuljahr 235 Erstklässler an den städtischen Bildungseinrichtungen unterrichtet. „Immer mehr Kinder kommen an die städtischen Grundschulen. Das ist sehr erfreulich.“

Aber der Schulamtsleiter warnte auch, dass zum Beispiel im übernächsten Schuljahr mit 45 Kindern weniger zu rechnen sei. Er sprach mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht von einem offensichtlich „lustlosen Jahr“, was für Erheiterung im Sitzungssaal sorgte. Bredenkötter rechnet aber künftig fest mit insgesamt neun Eingangsklassen an den städtischen Schulen.

Die private Johannes-Daniel-Falk-Grundschule werde aktuell zweizügig gefahren. Ein Blick auf das Söderblom-Gymnasium und die Birger-Forell-Sekundarschule (beide in Trägerschaft der evangelischen Landeskirche) zeige, dass dort aktuell 1642 Schüler unterrichtet werden und beide Einrichtungen in der Regel vierzügig sind.

Andreas Bredenkötter

Bei der Sekundarschule habe sich das Niveau wieder bei rund 90 Anmeldungen eingependelt. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, so Bredenkötter. Leichte Schwankungen gebe es zwar beim Söderblom-Gymnasium, das aber letztlich konstant vierzügig sei.

Jeweils zwei Klassen gebe es an der Johannes-Daniel-Falk-Realschule in den verschiedenen Jahrgängen. Die Schule sei mit 60 Schülern pro Jahrgang voll „bis Oberkante Unterlippe“, sagte Bredenkötter.

Überblick

Einen ausführlichen Überblick über die Umsetzung der dritten Auflage des Medienentwicklungsplanes gab der Schulamtsleiter ebenfalls. Dabei unterstrich er, die oberste Prämisse sei die W-Lan-Ausstattung der städtischen Schulen (weiterer Bericht folgt).

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