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Spaziergänger-Café in Espelkamp öffnet zum letzten Mal im Jahr 2017 seine Pforten

»Es ist super gelaufen«

Espelkamp (WB/ko/fq). Das Spaziergänger-Café ist aus Espelkamp wohl nicht mehr wegzudenken. Denn auch im zehnten Jahr war die Veranstaltung ein Besuchermagnet.

Das große Kuchenbüfett und die Waffeln sind der Renner beim Spaziergänger-Café gewesen. Die Organisatoren haben nach Abschluss des Projektes eine positive Bilanz gezogen. Auch 2018 soll das Café wieder ausgerichtet werden. Foto:

Regnerisches Wetter

Elke Schwabedissen, Mitveranstalterin und Leiterin des Nachbarschaftszentrums Erlengrund, ist jedenfalls zufrieden. »Es ist super gelaufen.« Bei allen vier Veranstaltungen, die immer im und rund um das Nachbarschaftszentrum stattfinden, sei »immens viel« los gewesen.

Und auch am vergangenen Sonntagnachmittag ließen sich die Besucher den Gang zum Spaziergänger-Café durch das wechselhafte und regnerische Wetter nicht verderben – sehr zur Freude der Organisatoren.

Der Jugendmigrationsdienst mit Leiterin Claudia Armuth war bei der letzten Auflage in diesem Jahr ebenfalls als Mit-Organisator dabei, wie auch die Schauspieler-, Tänzer- und Artistengruppe Mutoto Chaud aus dem Kongo.

Freiluftauftritt

Auch da zeigte sich, dass das Spaziergänger-Café einfach auf der Sonnenseite steht. Denn ihren Freiluftauftritt konnten die Akrobaten aus dem Kongo in einer regenfreien Zeit absolvieren.

»Mehr geht nicht«, sagte die Leiterin des Nachbarschaftszentrums. Schwabedissen gab ihren Dank an die vielen wechselnden Gruppen, die die insgesamt vier Nachmittagsveranstaltungen mit Kaffee und Kuchen sowie Unterhaltung mitorganisieren, weiter.

»Wir haben 40 Torten und Kuchen gebacken und direkt vor Ort zusätzlich Waffeln. Nichts ist übrig geblieben«, sagte Manfred Brand vom Espelkamper SPD-Seniorenkreis am Sonntagnachmittag. Brand organisierte auch das Spielmobil des Stadtsportverbandes Rahden sowie eine Hüpfburg. Der Jugendmigrationsdienst hatte mit der Unterstützung von jugendlichen Flüchtlingen Spielstationen aufgebaut. Das Isy 7 hatte einen Schminkstand.

Workshop

Bereits am Samstag haben Schüler der Erlengrundschule und der Ernst-Moritz-Arndt-Schule mit den Gästen aus dem Kongo für eine Vorführung auf dem Außengelände geübt. Es gab einen Workshop, bei dem einige akrobatische Kunststücke einstudiert wurden. Die 17 afrikanischen Artisten und die insgesamt 17 Grundschüler zwischen fünf und zehn Jahren zeigten am Sonntagnachmittag tolle Akrobatik und Schauspielerei. Auch die afrikanischen Rhythmen und der Gesang schienen quasi in das Blut der Grundschüler übergegangen zu sein.

So verwundert es nicht, dass Elke Schwabedissen bereits erklärte, dass sie davon ausgehe, auch im kommenden Jahr das Spaziergänger-Café anzubieten. »Es sind glaube ich alle zufrieden. Im Herbst dieses Jahres fangen wir mit den Planungen für 2018 an.« Es werde vielleicht einige Änderungen geben – alleine schon dadurch, dass es im kommenden Jahr nur noch eine Grundschule statt derzeit zwei gebe. »Aber wir werden frohen Mutes in die Planungen für 2018 gehen«, sagte sie.

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