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Ausschussvorsitzender zieht eine Bilanz zur Schulentwicklung in Espelkamp

»Es war die richtige Entscheidung«

Espelkamp (WB/fq). Dr. Oliver Vogt, CDU-Vorsitzender des Schulausschusses, zeigte sich positiv überrascht, wie viel in den vergangenen Jahren im Schulbereich bewegt wurde. Er habe die Ferien genutzt, um mit Schulamtsleiter André Bredenkötter eine Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Dr. Oliver Vogt, CDU-Ausschussvorsitzeder, hat sich zur Schulentwicklung geäußert. Foto: Felix Quebbemann

Zunächst lobte er die Entwicklungen aller drei Grundschulen in städtischer Trägerschaft – der Mittwald- und der Auewaldschule sowie des Grundschulverbundes Süd. An allen Bildungseinrichtungen gebe es sowohl einen Schulleiter wie auch einen Konrektor. Dies habe es schon sehr lange nicht mehr gegeben.

Richtige Entscheidung

Stolz sei er unter anderem auf die Entwicklung der Auewaldschule. Die Einrichtung habe zwar erst nach einem Bürgerentscheid, der aufgrund einer zu geringen Wahlbeteiligung nicht umgesetzt wurde, an den Start gehen können. Im Nachhinein aber hätten ihm gegenüber viele Kritiker die Schule gelobt. »Es war die richtige Entscheidung.«

Sowohl in der Mittwaldschule wie auch der Auewaldschule steuere die Stadt auf eine gesicherte Dreizügigkeit hin.

Ebenfalls nach einem Bürgerentscheid hat sich der Grundschulverbund-Süd so entwickelt, wie er heute da steht. »Wenn der Bürger, der höchste Souverän, seinen Wunsch äußert, werden wir das auch so umsetzen«, sagte Vogt. Glücklich sei er darüber, dass 2019/2020 in jedem Teilstandort des Südverbundes eine Eingangsklasse gegründet werden kann. Dies sei vor allem Schulleiter Sven Hagemeier zu verdanken, der in Elterngesprächen dafür gesorgt habe, dass auch in Frotheim genug Anmeldungen vorlagen.

Technische Ausrüstung

Die Auewaldschule ist in der jüngeren Vergangenheit technisch ausgerüstet und auf den digital neuesten Stand gebracht worden. Oliver Vogt fügte umgehend an, dass die beiden anderen Grundschulen auf den gleichen Stand gebracht würden. Dies ginge aber nicht alles auf einmal.

Beim Internetanschluss für die Grundschule Benkhausen, die nicht nur Internet- sondern auch Telefonprobleme hat (wir berichteten), habe die Stadt zunächst mit einem zweiten Telefon eine Übergangslösung gefunden. Sicherlich, so Vogt, könne man die Grundschule an das Netz des Schlosses Benkhausen anschließen. Dies sei keine technische, sondern eine finanzielle Frage. Ein solcher Anschluss würde die Stadt 2000 Euro im Monat kosten. Daher müsse sich der Süden, gedulden, bis der Kreis das Breitband auch in Espelkamp verlegt.

Sekundarschule

Zur Sekundarschule äußerte sich Vogt ebenfalls. Dort steht für den Träger, die evangelische Landeskirche, in diesem Herbst die Evaluation an. Es wird entschieden, ob die Kirche weiterhin Träger bleibt oder die Schule abgibt. Vogt sagt dazu: »Wir sind auf alles vorbereitet.« Wenn die Landeskirche sage, »Wir machen weiter«, werden wir unterstützen. Wenn die Landeskirche sich zurückziehe, »müssen wir uns als Stadt überlegen, wie der Übernahmeprozess gestaltet werden soll.«

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