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Gemeindezentrum: Förderverein und Dorfgemeinschaft übergeben 500 Unterschriften

Gute Gespräche und neue Konzepte

Espelkamp-Gestringen/Lübbecke (WB). Mehr als 500 Unterschriften hat die Gestringer Dorfgemeinschaft im Herbst gesammelt. Das Ziel ist der Erhalt des evangelischen Gemeindezentrums in Gestringen. Eine Delegation hatte sich nun bei Superintendent Dr. Uwe Gryczan eingefunden, um die Unterschriften zu übergeben.

Gabi Rotter (von links), Burkhard Kleffmann, Wolfgang Franke, Uwe Müller, Bernd Wlotkowski (alle Dorfgemeinschaft), Carsten Schöneberg (Verwaltungsleiter Kirchenkreis), Dr. Uwe Gryczan (Superintendent des Kirchenkreis), Martin Lückermann und Dr. Stefan Gniffke (beide Presbyterium Kirchengemeinde Alswede) und Uwe Lomberg (Förderverein Gemeindezentrum Gestringen). Foto:

Innerhalb kurzer Zeit haben etwa 500 Menschen den Aufruf unterzeichnet. Sie fordern das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Alswede unter anderem auf, ihren Beschluss zur Schließung der Trinitatiskirche und des Gemeindezentrums in Gestringen aufzuheben. Es sollen Gespräche mit dem Förderverein des Gestringer Gemeindezen-trums aufgenommen werden, die zum Ziel haben, die Trinitatiskirche und das Gemeindezentrum in Gestringen zu erhalten und deren Bestand für mindestens zehn weitere Jahre zu sichern.

Forderung

Der Vorsitzende der Gestringer Dorfgemeinschaft, Bernd Wlotkowski und Uwe Lomberg als Vorsitzender des Fördervereins übergaben die Unterschriften an Dr. Uwe Gryczan, der sie gleich an Martin Lückermann und Dr. Stefan Gniffke als Vertreter des Presbyteriums weitergab. Für die Dorfgemeinschaft teilte Bernd Wlotkowski mit, dass das Gemeindezentrum eine ganz besondere Bedeutung hat. „Die Forderung – die Kirche muss im Dorfe bleiben – hat nicht nur einen kirchlichen Hintergrund.“ Die Kirche sei nicht nur Symbol, sondern Treffpunkt für die dörfliche Gemeinschaft – auch außerhalb der Gottesdienste.

„Die Unterschriften sind in kürzester Zeit zusammengekommen. Sie machen deutlich: ‚Die Gestringer stehen geschlossen hinter dem Haus‘“, sagte Wlotkowski. Aktuell arbeite ein Arbeitskreis an einem Konzept, wie das Gemeindezentrum noch vielfältiger für den Ort nutzbar gemacht werden könne. Dafür gebe es schon einige gute und sehr konkrete Ideen.

Zur Unterschriften-Übergabe gehörte ein Gespräch, an dem auch weitere Vertreter der Dorfgemeinschaft teilnahmen. Darüber hinaus gebe es konstruktive Gespräche zwischen Presbyterium und dem Förderverein. Der Förderverein will Kirche und Gemeindezentrum übernehmen. Dabei sollen einerseits die Aktivitäten der Kirchengemeinde im Haus gesichert werden. Andererseits wird über zusätzliche Nutzungen der Gebäude nachgedacht.

Guter Weg

Gleichlautend vertraten sowohl Martin Lückermann und Dr. Stefan Gniffke sowie Uwe Lomberg die Meinung: „Wir sind in guten Gesprächen und auf einem guten Weg, das Gemeindezentrum zu erhalten.“

In Kürze wollen beide Seiten die Öffentlichkeit in einer gemeinsamen Erklärung über den Stand der Dinge informieren.

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