1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Espelkamp
  6. >
  7. Haus der Geschichte „speckt ab“

  8. >

Siemon informiert über Kulturarbeit – Entwicklungen beim Stadtmuseum

Haus der Geschichte „speckt ab“

Espelkamp (WB). Neues Theater, Alte Schule, Kultur 5.0, Bunt statt schwarz-weiß, Isy 7, das Café Real Life, Sommer auf dem Anger; die Aufzählung dieser kulturellen Orte und Veranstaltungen kann noch lange so weitergehen.

Felix Quebbemann

Die Absolventenshow der Staatlichen Artistenschule in Berlin wird die Premiere des Varieté-Clubs gestalten. Ob dies auch in den kommenden Jahren so sein wird, ließ der Sachgebietsleiter Torsten Siemon offen. Foto:

Hervorragend

Dies ist auch der Grund, warum Torsten Siemon, Sachgebietsleiter Kultur in der Stadtverwaltung, während der Jahrespressekonferenz erklärte: „Wir stehen kulturell hervorragend da.“ Der Bereich sei in der Stadt breit aufgestellt. Dies sei vor allem den Ehrenämtlern zu verdanken. „Es gibt viele tolle Vereine.“ Und Siemon machte ganz deutlich, dass es Aufgabe der Stadt sei, „ihnen den Rücken frei zu halten“. Im Haushalt sei der Bereich Kultur jedenfalls gut bedacht worden.

Es gebe jedoch auch Veränderungen in der Kulturlandschaft, wie Siemon erklärte und erinnerte an das Ende der „Nacht der Komödianten“. Dafür wird am 18. März der Varieté-Club im Theater ausgerichtet. „Wir schauen, wie es funktioniert“, sagte Siemon. Für die Premiere sei die Absolventenshow der Staatlichen Artistenschule Berlin mit dem Programm „Spin“ engagiert worden.

Vorverkauf

Die Veranstaltung sei natürlich anders als die Nacht der Komödianten, betonte der Sachgebietsleiter. An dem Abend werde eine komplette Geschichte erzählt. „Der Vorverkauf jedenfalls läuft ganz gut“, betonte Siemon. Ob auch im kommenden Jahr der Varieté-Club mit der Absolventenshow gestaltet wird, konnte Siemon nicht sagen. Es gebe bei den Nachwuchs-Artisten auch stärkere und schwächere Jahrgänge.

Beim „Haus der Geschichte“ steht Siemon weiterhin in Kontakt mit dem Münsteraner Büro „Ausstellung Medien Transfer – Dr. Ulrich Hermanns“. Ein Treffen in der vergangenen Woche habe die Beteiligten einen guten Schritt voran gebracht.

„In der nächsten Kulturausschuss-Sitzung werden wir eine abgespeckte Variante vorstellen“, sagte Siemon. Der Vorschlag sei rigoros auf das Notwendigste heruntergerechnet worden. Allerdings auch mit der Maßgabe, dass sich der Bau letztlich noch lohnen müsse.

Abgespeckte Variante

Siemon sagte, man werde in der abgespeckten Variante das kleine Raumprogramm „fahren“. Für die Ausstellungen werde nur das Erdgeschoss genutzt. „Einen Fahrstuhl benötigen wir trotzdem, da die Sanitärräume im Kellergeschoss angelegt werden sollen.“

Die Mitnutzung der Räume im ersten Obergeschoss und sogar einem darauf noch befindlichen weiteren Aufbau sei bei der „Light-Variante“ vom Tisch.

Im Kulturausschuss würden die „große Variante“ wie auch der „kleine Vorschlag“ präsentiert. Eines konnte Siemon schon sagen, ohne genaues Zahlenmaterial bekannt geben zu können. Die Kosten der kleinen Variante würden durch den geringeren Raumbedarf sowie den damit einhergehenden sinkenden Personalbedarf erheblich sinken. Siemon sprach von einer „darstellbaren Größenordnung“. Es müsse aber auch beachtet werden, dass die kleinere Variante noch förderfähig bleibe. Schließlich plant die Verwaltung mit einer Förderung von bis zu 80 Prozent der Baukosten.

Startseite