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Spielstätten der Gauselmann Gruppe in Espelkamp sind auf Wiedereröffnung vorbereitet

Kurz testen, dann spielen

Espelkamp (WB)

Kurz testen, dann spielen - unter diesem Motto bereitet sich „Merkur Spiel“, Deutschlands führende Spielstättenkette, auf das Ende des Lockdowns vor. Zusätzlich zum ganzheitlichen Hygienekonzept will das Unternehmen der Gauselmann Gruppe freiwillige und kostenlose Corona-Schnelltests anbieten.

wn

Die Gauselmann Gruppe (hier Chef Paul Gauselmann) hat ein Konzept vorgelegt, damit die Merkur-Spielhallen bald wieder öffnen können. Foto: dpa

„Unsere Mitarbeitern und Spielgäste sehnen sich nach ein bisschen mehr Normalität im Alltag. Dazu gehört für sie das Unterhaltungsangebot in unseren Spielbetrieben“, so Dieter Kuhlmann, Vorstand des Geschäftsbereichs Spielbetriebe der Gauselmann Gruppe.

„Wenn wir - hoffentlich bald - wiedereröffnen dürfen, sollen nicht nur unsere Mitarbeitenden, sondern auch unsere Gäste gegen Infektionen geschützt sein. Deswegen werden wir unseren Gästen kostenlose Corona-Schnelltests anbieten.“ Unterschiedliche Testvarianten seien bereits vorbestellt.

Die Schnelltests sollen die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen aus der Zeit der Wiedereröffnung nach dem ersten Lockdown ergänzen. Zum bestehenden Sicherheits- und Hygienekonzept gehören medizinische Masken vorm Spiel ebenso wie kontaktloses Fiebermessen, die intensive und regelmäßige Reinigung der Spielgeräte sowie sämtlicher relevanter Flächen, der Einsatz von Desinfektionsmitteln, gut sichtbare Hygienehinweise für die Gäste und geschultes Personal.

„Schon von Natur aus bieten unsere staatlich konzessionierten Spielhallen einen hohen Infektionsschutz“, erläutert Kuhlmann. So ist gesetzlich vorgeschrieben, dass auf einer Gastfläche von jeweils circa 150 Quadratmetern maximal zwölf Geldspielgeräte aufgestellt werden dürfen. Damit seien risikoreiche Menschenansammlungen von vornherein ausgeschlossen. „In unseren Filialen kommt im Alltagsbetrieb ein Gast auf mindestens durchschnittlich 20 Quadratmeter Grundfläche, meist sogar auf mehr.“

Zudem sorge der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den Geräten „automatisch“ auch für den Mindestabstand für den Infektionsschutz beim Spiel. Wo der Abstand zwischen den Gästen trotzdem nicht eingehalten werden kann, sind Trennwände aufgestellt. „Die großen Räume und die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände zwischen den Geldspielgeräten erweisen sich in Corona-Zeiten als wahrer Segen“, erläutert Dieter Kuhlmann.

„Und Hochleistungs-Lüftungsanlagen tun ein Übriges, um ein Infektionsrisiko so gut wie auszuschließen.“ Das gesetzliche Alkoholverbot in Spielhallen erweise sich in Pandemiezeiten ebenfalls als wirksames Mittel zum Infektionsschutz.

„Die Gauselmann Gruppe fügt der bekannten AHA-Regel freiwillig das ‚S‘ wie Schnelltest hinzu - nicht nur, weil wir endlich wieder arbeiten und unsere Spieldienstleistung erbringen möchten, sondern auch, weil wir endlich wieder unserem gesetzlichen Auftrag nachkommen wollen, das natürliche Spielbedürfnis der Menschen in geordnete und sichere Bahnen zu lenken“, erläutert Dieter Kuhlmann. Ohne die legalen Angebote der Automatenwirtschaft wachse die Gefahr von illegalen Angeboten ohne Jugend- und Spielerschutz. „Ich bin sicher, dass die gesamte Automatenwirtschaft Schnelltests als zusätzlichen Infektionsschutz für ihre Kunden anbieten wird. Deswegen“, so Dieter Kuhlmann, „appellieren wir an die Landesparlamente, uns als legale Spielanbieter bei den bevorstehenden Lockerungen nicht wie das fünfte Rad am Wagen zu behandeln.“

„Merkur Spiel“ ist mit seinen rund 400 Entertainmentcentern nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland.

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