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Corona-Lage: Verwaltungsspitze berät am Abend mit NRW-Ministerium

Maßnahmen im Kreis Minden-Lübbecke sollen verschärft werden

Espelkamp/Hille (...

Voraussichtlich bereits am Donnerstag wird es Klarheit über neue Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie für den Kreis Minden-Lübbecke und insbesondere die Stadt Espelkamp geben.

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Landrätin Anna Bölling und Kreisgesundheitsdezernent Hans-Joerg Deichholz haben am Mittwoch das Impfzentrum in Hille vorgestellt und angekündigt, dass auf die Stadt Espelkamp schärfere Maßnahmen in der Pandemie zukommen werden. Foto: Friederike Niemeyer

Am Mittwoch stellten Landrätin Anna Bölling (CDU) und Gesundheitsdezernent Hans-Joerg Deichholz das Kreis-Impfzentrum in Hille-Unterlübbe vor und bestätigten während des Rundgangs, dass der Kreis wegen der hohen Infektionszahlen im Gespräch mit den NRW-Gesundheitsministerium sei.

Der Wocheninzidenzwert für den Kreis ist am Mittwoch wieder über die 200er-Marke gerutscht (210,4) und liegt für Espelkamp seit geraumer Zeit über 500. Der Kreis habe deshalb ein Konzept für schärfere Maßnahmen entwickelt, das für Espelkamp noch einmal schärfer ausfalle, sagte Hans-Joerg Deichholz und warb um Verständnis, dass Einzelheiten erst nach Absprache mit dem Ministerium bekannt gemacht werden sollen. In einer Video-Konferenz mit Düsseldorf soll noch am Mittwochabend über die Maßnahmen gesprochen werden. „Wir hoffen, dass wir morgen früh sprachfähig sind“, sagte Deichholz.

Landrätin Anna Katharina Bölling sagte, dass möglichst schnell gehandelt werden müsse, aber eben auch nicht übereilt. „Auch auf Bundesebene wird ja aktuell über Verschärfungen diskutiert.“

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