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City-Lauf: Lions-Club Rahden-Espelkamp überreicht Spende

Pläne für nächstes Jahr gibts schon

Espelkamp

Beim City-Lauf in Espelkamp werden nicht nur sportliche Höchstleistungen erbracht. Durch den Sponsorenlauf werden auch ehrenamtliche Bereiche unterstützt. In diesem Jahr können sich der ATSV Espelkamp und der Verein Mitmenschen über finanzielle Mittel freuen.

Von Andreas Kokemoor

Heinrich Vieker (von links), Willy Hübert, Wilfried Windhorst, Frank Lübeck, Wolfgang Mandtler, Claudia Strobel, Dr. Oliver Speyer, Thomas Wedhorn und Dr. Henning Vieker. Foto: Andreas Kokemoor

Als eine „runde Sache“, die „in Bewegung bleiben soll“, bezeichnet Wilfried Windhorst, der neue Präsident des Lions-Clubs Rahden-Espelkamp den City-Lauf Espelkamp, der seit mehr als 30 Jahren vom ATSV Espelkamp und der Stadt ausgerichtet wird. Willy Hübert, Organisator des Laufs auf Seiten des ATSV, hatte 100 Helfer um sich versammelt, die für ein gutes Gelingen sorgten. Seit nunmehr rund zehn Jahren ist der Volkslauf ein Sponsorenlauf.

"Jeder Kilometer zählt"

Unter dem Motto „Jeder Kilometer zählt“ erfüllte der Lions-Club jetzt sein Versprechen und zahlte im Rathaus jeweils 1500 Euro an die Jugend-Abteilung des Espelkamper Leichtathletik-Vereins und an den Verein Mitmenschen für die Flüchtlingshilfe aus. Das Geld kam durch die gelaufenen Kilometer der Läufer zusammen. Weil auch in diesem Jahr wieder viele Läufer dabei gewesen seien, könne die ehrenamtliche Arbeit des ATSV gefördert werden. Jugendtrainer Achim Hagemeyer kann nun zum Beispiel bedürftigen jugendlichen Laufinteressierten vernünftige Laufschuhe kaufen. Claudia Strobel und Wolfgang Mandtler vom Verein Mitmenschen wollen das Geld für Angebote in der Flüchtlingshilfe nutzen. In diesem Sinne dankte Windhorst allen Läufer, die nicht nur um gute Zeiten, sondern auch für den guten Zweck gelaufen sind. 453 Teilnehmer wurden zur 32. Auflage des Rennens begrüßt. Schnellster Mann über die Hauptstrecke von zehn Kilometern war Christoph Bethke aus Lübbecke. Er gewann in 35:49 Minuten. Schnellste Frau wurde Milena Redecker (SV Minden). Sie lief die zehn Kilometer in 42:55 Minuten. Dr. Oliver Speyer vom Lions-Club sagte, dass der Club den City-Lauf auch im kommenden Jahr unterstützen wolle.

Willy Hübert

Von einer Neuauflage sprach auch Willy Hübert. „Wir planen schon“, sagte er und fügte an, dass der Sponsorenlauf des Lions-Clubs eine „Super-Aufwertung“ des City-Laufs ist. „Noch nie waren so viele Zuschauer am Wilhelm-Kern-Platz. „Das ist genau das, was wir erreichen wollen. Wir möchten die Innenstadt beleben.“ Er freute sich für die vielen Kinder, die bei den Bambini- und Schülerläufen auf die Strecke gingen. Dort gab es wie immer ein Stück Banane und weiteres Obst, das der Lions-Club mit Unterstützung des Algan-Marktes am Wilhelm-Kern-Platz ausgibt und von den kleinen Teilnehmern „heiß“ begehrt ist, so Hübert. „Ein paar Läufer mehr“, hätte er sich schon gewünscht, meinte Hübert. Dabei blickte er vor allem auf die Schulen Die machten ihm Sorgen. Er bedauerte, dass von Seiten der Schulen, sowohl bei den Grund- wie auch den weiterführenden Schulen, die Teilnehmerzahlen stark nachgelassen haben. Auch die beiden großen Läufe über 3,5 Kilometer und zehn Kilometer mit Zeiterfassung hätten unter einem Teilnehmerrückgang gelitten. „So ein City-Lauf braucht eine lange Vorbereitung. Wir organisieren alles ehrenamtlich“, sagte Hübert. Feuerwehr und DRK würden für Teilnehmer und Zuschauer umsonst arbeiten.

Wieder geschafft

Nach zwei Jahren Corona-Einschränkungen sei es für den Verein aber schwierig gewesen, neue Helfer und die Kräfte aus den vorigen Jahren wieder zu gewinnen. Dennoch habe es der ATSV Espelkamp wieder geschafft. Er freute sich, dass das Zeiterfassungs- und Auswertungssystem, das im Jahr vor der zweijährigen Pause seine Premiere hatte, funktionierte und somit Arbeit abgenommen hat. 453 Starter – Bambini, Schüler, Walker sowie Zielüberläufer der beiden Hauptläufe über 3,5 Kilometer und zehn Kilometer – sind 1700 Kilometer gerannt. Dr. Speyer sprach von einer „tollen Zusammenarbeit“ mit Verein und Stadt. Bürgermeister Dr. Henning Vieker dankte sowohl Spendern wie auch Empfängern für ihren Einsatz.

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