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Spechtgruppe spricht über Baufortschritte im Frotheimer Weg

Seniorenresidenz ist Mitte 2020 fertig

Espelkamp (WB). Es hat sich einiges getan im Frotheimer Weg – dort wo einst die Ina-Seidel-Schule gestanden hat.

Felix Quebbemann

Die Ina-Seidel-Schule ist verschwunden. Derzeit wird der Boden für den Hochbau vorbereitet. Foto: Andreas Kokemoor

Von der ist mittlerweile nichts mehr zu sehen. Vielmehr sind schon die Grundrisse der neuen Seniorenresidenz auszumachen. Anfang des Jahres ist dort der Spatenstich gesetzt worden.

Für 15,5 Millionen Euro baut dort die Spechtgruppe eine Seniorenresidenz, die auf 13.000 Quadratmetern 80 stationäre Pflegeplätze vorhalten soll. Darüber hinaus gibt es 18 Tagespflegeplätze sowie 35 barrierefreie Appartement-Wohnungen in unterschiedlichen Größen.

Fachgerechter Abbruch der Ina-Seidel-Schule

Der Baufortschritt verlaufe jedenfalls nach Plan, bestätigte Frauke Meyenberg, Leiterin der Unternehmenskommunikation. »Die Schule ist vollständig abgerissen und die Baumaterialien wurden fachgerecht entsorgt.«

Beim Abriss wurde zudem feinster fruchtbarer Mutterboden ausgehoben, den man im Bereich der Grünflächen natürlich wiederverwenden werde, so Meyenberg.

Derzeit befände sich der Bau in der Feinplanung. Der Boden werde tragfähig gemacht, der Grundriss wurde abgesteckt. Die Leitungen für die Entwässerung würden gelegt. »Fertig ist der Bau Mitte des Jahres 2020«, erklärte Meyenberg.

Hochbauarbeiten beginnen im September

Die ersten Arbeiten im Bereich Hochbau werde man im kommenden Monat sehen. Derzeit ist lediglich eine plane Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule auszumachen. »Ab September wird es aber in die Höhe gehen«, erläuterte die Leiterin der Kommunikationsabteilung.

Sobald das Gebäude fertig ist, werde der letztendliche Betreiber, die Emvia Living, das Haus mit Leben füllen. »In der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres können die ersten Senioren einziehen«, erklärte Meyenberg weiter.

100 neue Arbeitsplätze

Mit dem Bau der Seniorenresidenz werden zudem 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus ist geplant, acht Ausbildungsplätze in der neuen Seniorenresidenz vorzuhalten.

Auch die Stadt plant bereits rund um das neue Gebäude. Denn der östliche Bereich des Biberteichs soll umgestaltet werden. Damit soll den Senioren die direkte Anbindung an die Innenstadt erleichtert werden. Die Pläne für den Biberteich wurden in der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vor den Sommerferien vorgestellt.

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