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Laienspielkurs des Söderblom-Gymnasiums in Espelkamp führt anspruchsvolles Stück „Antigone“ auf

Umjubelte Premiere

Espelkamp

„Ohne die kleine Antigone hättet ihr alle eure Ruhe gehabt“ – mit gesenktem Blick und blasser Haut, die Hände fest gefaltet und Trauer in der Stimme schaut sie ins Leere. Antigone ist ein kleines stures und doch willensstarkes Mädchen. Sie ist die Tochter des verstorbenen Ödipus, dem ehemaligen König von Theben. Antigone ist die Schwester der getöteten Eteokles und Polyneikes sowie der schönen Ismene. Und sie hat einen Wunsch: Ihren verstorben Bruder zu begraben, auch wenn ihr dafür die Todesstrafe droht.

Wiebke Henke

Erwischt und vorgeführt: Antigone (von links Jessica Gaida, Lisa Lütkemeier, Lea Möller) wird von den Wächtern (Inga Bleckmann, Max Luis Niemann und Jonas Richert) dem König Kreon vorgeführt. Foto: Wiebke Henke

Antigone heißt auch das gleichnamige Stück, mit dem der Laienspielkurs des Söderblom-Gymnasiums am Freitag Premiere feierte – und dafür tosenden Applaus erntete. Und das völlig zu Recht, denn die Ansprüche an das Stück waren hoch; nicht nur inhaltlich. Antigone erzählt die Geschichte um dieses junge Mädchen aus Theben. Anders als in der gleichnamigen Tragödie des griechischen Dichters Sophokles spielt das Stück des Franzosen Jean Anouilh während des 20. Jahrhunderts, er schrieb es zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.

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