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Presbyterium und Förderverein sind sich einig – Landeskirche entscheidet

Verein will Gemeindezentrum in Gestringen kaufen

Espelkamp-Gestringen (WB). Eine Lösung für den Erhalt des Gemeindezentrums Gestringen ist in greifbare Nähe gerückt. Der Förderverein möchte das Gebäude erwerben und so die künftige Nutzung sicher stellen. Wie das Presbyterium der Kirchengemeinde Alswede und der Förderverein in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, liegt die endgültige Entscheidung nun bei der Evangelischen Landeskirche von Westfalen.

Der Förderverein Gemeindezentrum Gestringen möchte das Gebäude kaufen. Die Entscheidung liegt nun bei der Landeskirche.

Nachdem am 20. August gefassten Beschluss des Presbyteriums der Kirchengemeinde Alswede, das Gemeindezentrum Gestringen (Trinitatis-Kirche) aus finanziellen Gründen zu schließen, hatten das Presbyterium und der Förderverein über das Gemeindezentrum Gestringen mehrere Gespräche geführt, um gemeinsam nach einer für alle Seiten zufriedenstellenden und tragfähigen Lösung für die Zukunft zu suchen. „Alle Gespräche fanden in einer guten und sachlichen Atmosphäre statt“, heißt es in der aktuellen Erklärung. In die Verhandlungen waren von Seiten des Kirchenkreises auch der Superintendent Dr. Uwe Gryczan und Carsten Schöneberg als Verwaltungsleiter des Kreiskirchenamtes in beratender Funktion einbezogen.

Ein Kaufangebot wurde bereits übergeben

Uwe Lomberg, der Vorsitzende des Fördervereins Gemeindezentrum Gestringen übergab am 6. Februar den beiden Vertretern des Presbyteriums, Martin Lückermann und Dr. Stefan Gniffke, ein Kaufangebot für das Gebäude des Gemeindezentrums Gestringen einschließlich Glockenturm. Das Presbyterium steht dem Kaufangebot positiv gegenüber und wird es in seiner nächsten Sitzung am 24. März beraten und darüber entscheiden. Der Beschluss wird danach an das Landeskirchenamt in Bielefeld zur Überprüfung und Genehmigung weitergeleitet. „Die Landeskirche hat abschließend über die Annahme des Angebotes, beziehungsweise den Verkauf des Gebäudes zu entscheiden“, heißt es in der Erklärung weiter.

Zumindest bis zur endgültigen Entscheidung der Landeskirche wird die kirchliche Nutzung – wie vom Presbyterium zugesagt – in unveränderter Form aufrechterhalten und weitergeführt. „Wenn alle übereinkommen, wird das auch so weiterlaufen“, sagte Dr. Stefan Gniffke, Mitglied des Presbyteriums auf Nachfrage dieser Zeitung.

Bei dem jüngsten Treffen zwischen den Vertretern des Presbyteriums der Kirchengemeinde Alswede und des Fördervereins Gemeindezentrum Gestringen am 5. Februar sei noch einmal ausdrücklich unterstrichen und betont worden, dass man gewillt sei, die Verhandlungen zu einem guten und für alle Seiten zufriedenstellenden Abschluss zu bringen, damit die Kirche auch in Zukunft vor Ort Präsenz zeigen kann.

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