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Siedlergemeinschaft veranstaltet zweite Info-Veranstaltung zum Thema Friedhöfe

Weitere Anregungen gesammelt

Espelkamp (WB/ko). Die Zustände der Friedhöfe in Espelkamp haben etwa 60 Zuhörer im Bürgerhaus beschäftigt. Eingeladen hatte erneut die Siedlergemeinschaft Espelkamp-Mittwald. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine ähnliche Veranstaltung angeboten.

Experten und Moderatoren auf dem Podium: Klaus Neumann (rechts) interviewt unter anderem Jaroslaw Grackiewicz (2. von rechts), Christel Senckel (3. von rechts) und Björn Horstmeier (4. von rechts) im Bürgerhaus. Foto: Andreas Kokemoor

Jaroslaw Grackiewicz, stellvertretender Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, moderierte die Veranstaltung. Zu der wurden erneut die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Senckel sowie Kämmerer Björn Horstmeier eingeladen. Sie versprachen an dem Abend, alle Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte, die an die Verwaltung oder Politik getragen werden, in einen Katalog aufzunehmen. Vor Ort waren an dem Abend auch der neue Friedhofsgärtner Matthias Detering, sowie Uwe Kahmeyer, Leiter des Bauhofs.

Wasserstellen

Horstmeier informierte, dass sich seit dem Sommer vergangenen Jahres bereits einiges für das Friedhofswesen getan habe und auch weiterhin einiges passieren werde (wir berichteten). In diesem Jahr noch sollen die Toilettenanlagen am Friedhof saniert werden und ein Wickelraum eingerichtet werden. Auch in Frotheim soll etwas passieren. Dort sei geplant, die Wasserstellen zu erneuern. Des Weiteren seien Maßnahmen zur Arbeitserleichterung für den Bestatter vorgesehen. »Wir können nicht alles von heute auf morgen erledigen«, sagte Horstmeier. und bat um Verständnis.

Horstmeier erklärte, dass sich die Stadt Espelkamp mit einem Planungsbüro zusammensetzen werde, um über die zukünftige Gestaltung der Friedhofe zu beraten. Als Vorbilder wurden die Friedhöfe in Nordhemmern und Alswede genannt.

Neuer Arbeitskreis

Der neu gebildete Arbeitskreis für die Friedhöfe in Espelkamp könne sich zudem vorstellen, dass in Zukunft Springbrunnen an den Friedhofskapellen stehen und Lesungen gehalten werden.

Bürger, die Gräber von Angehörigen pflegten, wünschten sich zudem barrierefreie Wege und die notwendige Pflege seitens der Stadt, dort wo diese zuständig ist. Für Unmut sorgten auch »kleine Dinge«: Engel, die als Deko, beispielsweise Urnengräber schmücken, sollten in Zukunft nicht mehr von den Stelen-Gräbern entfernt werden.

Persönliche Gespräche

Eine mögliche zweite Vase soll ebenfalls erlaubt sein. Ein Nachdenken über die Friedhofssatzung, die solche »Kleinigkeiten« regelt, wurde angeregt. Angesprochen auf die Bodenqualität, meinte Detering, dass man diese nicht verbessern könne. Klaus Neumann, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, erklärte, man wolle nun erstmal der Verwaltung, dem Bauhof und dem Friedhofsgärtner bis Ende des Jahres Zeit geben, und sich danach erneut für eine Bestandsaufnahme zusammensetzen.

Selbstverständlich, so der Tenor in der Veranstaltung, würden die Mitarbeiter der Verwaltung auch für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

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