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Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle: Gäste erleben royale Trauung von Schloss Benkhausen aus mit

Zum Bilderschmaus gibt es Tee und Gebäck

Benkhausen (JP). Das Kleid, der Brautstrauß, die prominenten Gäste: Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle in Windsor ist das mediale Großereignis des Pfingstwochenendes gewesen. Und beim »Afternoon Tea« in der Rentei von Schloss Benkhausen hat es viel Gesprächsstoff geliefert.

Schlossleiterin Larissa Mattlage (links) und Beate Henke hatten die Idee für die Veranstaltung auf Benkhausen. Foto: Jan Lücking

Als Standesbeamtin in Espelkamp hat Beate Henke selbst schon viele Paare auf Schloss Benkhausen getraut und kennt sich als Expertin des britischen Königshauses bestens in der Königsfamilie aus. Gemeinsam mit Schlossleiterin Larissa Mattlage hatte sie die Idee, die Bilder der royalen Hochzeit bei einem »Afternoon-Tea« im Schloss-Café zu zeigen und bei englischem Tee und Gebäck über das besondere Ereignis zu diskutieren.

Sandwiches, Clotted Cream und Scones

Schnell waren die 30 vorgesehenen Plätze für das Event ausgebucht. Larissa Mattlage hat selbst zwölf Jahre in London gelebt und dort in der Hotelbranche gearbeitet. So wurden den Gästen verschiedene Sandwiches, Clotted Cream (Streichrahm), Scones (Gebäck) und Marmelade zum englischen Tee serviert. Die Servietten auf den Tischen waren mit der Nationalflagge des Vereinigten Königreiches, dem Union Jack, bedruckt. Über einen Fernseher wurde die royale Eheschließung übertragen.

Beate Henke hatte viel über die Hochzeit zu erzählen und ist selbst schon mehrfach in Großbritannien gewesen. Bei der Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton stand sie 2011 selbst am Straßenrand und erlebte das Ereignis aus nächster Nähe mit. In Hamburg hatte die Kennerin des britischen Königshauses später sogar die Gelegenheit, Herzogin Kate die Hand zu geben.

»Braut wirkte sehr gefasst und professionell«

Beate Henke entschied sich bewusst dagegen, auch für die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle nach Großbritannien zu reisen. Zwar sei sie schon ein wenig neidisch bei dem schönen Wetter jetzt nicht live dabei gewesen zu sein, aber die Expertin weiß auch, dass man, wenn man mehr sehen möchte, am besten vor dem heimischen Fernsehgerät sitzt.

»Alles wartete natürlich auf die Braut. Sie wirkte sehr gefasst und professionell. Das schlichte Brautkleid war beeindruckend. Da passte alles zusammen«, erklärte Beate Henke und die royalen Fans an ihrem Tisch stimmten ihr nickend zu. Für Beate Henke ging alles sehr schnell und sie war fasziniert von der Präzision im zeitlichen Ablauf der Zeremonie.

Die nächste Reise nach Großbritannien steht für Beate Henke schon fest. Im Oktober heiratet Prinzessin Eugenie, die Tochter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson, ihren langjährigen Freund Jack Brooksbank in Windsor. Da möchte sie dann doch gerne wieder live vor Ort mit dabei sein.

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