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Pkw gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit 40-Tonner - Beifahrerin aus Stemwede

Ganze Familie stirbt bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße

Bohmte/Stemwede

Vier Menschen, darunter eine 24-jährige Frau aus Stemwede, ein Mann aus Hopsten, ein Kleinkind und ein Säugling, wurden in der Nacht zu Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 51 bei Bohmte (Landkreis Osnabrück) laut Polizeiangaben tödlich verletzt.

Mit schwerem technischen Gerät musste die Feuerwehr die Insassen aus dem Fahrzeugwrack befreien. Foto: Nord-West-Media

Gegen 01:20 Uhr gingen die ersten Notrufe zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw ein, umgehend machten sich zahlreiche Rettungskräfte auf den Weg zum Unfallort.

Ersthelfer betreuten derweil die Schwerstverletzten in dem Mitsubishi Space Star, es gelang, ein Kind vor dem Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst zu befreien. Die anderen Verletzten mussten mit schwerem technischen Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Besetzt war das Fahrzeug mit vier Insassen, am Steuer saß ein 25-Jähriger aus Hopsten, Beifahrerin war eine 24-jährige Frau aus Stemwede, mit im Fahrzeug saßen zwei Jungen im Alter von 8 Monaten und 2 Jahren. Die Familie verstarb noch an der Unfallstelle.

Sattelzug versuchte noch auszuweichen

Vor dem Unfall befuhr der Mitsubishi die B51 in Richtung Diepholz, auf dem Abschnitt zwischen Arenshorster Straße und dem Abzweig Osnabrücker Straße geriet der Pkw aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Der 41-jährige Fahrer eines Sattelzugs, ein Mann aus Friesoythe, versuchte noch seinen 40-Tonner abzubremsen und auszuweichen, konnte einen Frontalzusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Mann blieb körperlich unversehrt, erlitt aber einen Schock. Neben zwei Ortsfeuerwehren waren fünf Rettungswagen, mehrere Notärzte, mehrere Streifenwagen und mehrere Notfallseelsorger eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete bislang keine weiteren Maßnahmen an, die Unfallfahrzeuge wurden abgeschleppt. Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme, die Abschleppvorgänge und die Fahrbahnreinigung blieb die Bundesstraße bis etwa 8:40 Uhr voll gesperrt.

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