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Weihnachtsmarkt in Tengern verzeichnet Besucherrekord

Backhaus-Anbau punktgenau fertig

Hüllhorst (WB). Vor dem Vergnügen steht bekanntlich die Arbeit, und die hat für den Anbau des Backhauses in Tengern genau sieben Monate gedauert. „40 Quadratmeter haben wir in dieser Zeit angebaut, so dass alles unter einem Dach und ebenerdig erreichbar ist“, sagte Horst Jording, Vorsitzender des Heimatvereins Tengern-Huchzen.

Anette Hülsmeier

Das neue Backhaus (oben links, mit Kerstin Picker, Kirsten Asmus, Jutta Dieckmann und Renate Stallmann) bietet viel Platz für den Verkauf der Backwaren. Foto: Anette Hülsmeier

Erst nach den Maifeierlichkeiten nebst Festumzug konnte mit dem Projekt begonnen werden, die Baustelle hätte sonst die Veranstaltung beeinträchtigt. Als Termin der Fertigstellung wurde der Weihnachtsmarkt am dritten Advent anvisiert, Richtfest wurde Ende Mai gefeiert . „Wir lagen von Anfang an immer im Zeitplan. Das haben wir auch den vielen Helfern und Sponsoren zu verdanken. Auch das Ziegeleindecken konnte im Juni eingehalten werden, und alles lief ohne Unfall ab“, so Jording.

Viel passierte in Eigenleistung, damit das vor zwölf Jahren abgetragene Kutscherhaus des Amtes Reineberg wieder in Tengern aufgebaut werden konnte. „Zwei Gefache sind es weniger, weil wir den Grenzabstand zum Backhaus einhalten mussten“, sagte Jording, der die Bauleitung hatte. „Zuletzt haben wir richtig Gas gegeben, weil uns in der Ferienzeit viele Helfer fehlten.“ Vorteilhaft sei, dass sie jetzt den Kuchen im Backhaus verkaufen könnten und kurze Wege zur Küche hätten.

Kein freier Parkplatz mehr

An der Schulstraße gab es längst keinen freien Parkplatz mehr, als die Dämmerung hereinbrach und der „Lieblingsmann“ der Kinder, der Weihnachtsmann, seine Süßigkeiten verteilte. Mit dem Duft von leckeren Rosinenstuten, Mutzenmandeln und Zuckerkuchen in der Nase wurden Weihnachtslieder gesungen und der Heimatverein stimmte auf die feierlichste Zeit im Jahr ein.

Die Bäcker Hermann Lehrmann und Hermann Witte hatten alle Hände voll zu tun, und Horst Jording sowie Schornsteinfegermeister Jochen Schnier sprangen beim Bratwurstgrillen ein. „Ich bin ganz gespannt auf die neuen Räume und somit auch den Versammlungsraum“, sagte Tom Knicker und ließ sich die heiße Erbsensuppe schmecken. Die konnte Detlef Horstmann sehr empfehlen, ebenso wie den Glühwein. „Der Anbau ist sehr schön geworden und fügt sich nahtlos in die alten Gemäuer ein“, meinte er.

Mit Feuerzangenbowle verköstigten die Aquarienfreunde das Publikum, die zum ersten Mal beim Backtag dabei waren. Der Posaunenchor und der Chor des Kindergartens „Unter’m Regenbogen“ brachten sich mit weihnachtlichen Melodien ein. Eine kreative Kinderstube, mit Bastelangeboten für die Jüngsten, hatte sich der Förderverein der Grundschule ausgedacht. Für alle, die ein Geschenk in vorletzter Minute suchten, hielt Tanja Schnier jede Menge selbst gestrickte und wärmende Bekleidungsstücke am Infostand der „Initiative krebskranker Kinder“ parat. Am Stand des Kindergartens gab es Leckereien.

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