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Zum 150. Geburtstag von Gustav von Bodelschwingh im November

Der "Lehmbaupastor"

Hüllhorst/Bünde

In einem Festakt wurde im August die historische restaurierte Lehmkapelle im Oberbauerschafter Wiehengebirge - zur Begräbnisanlage der Familie von Bodelschwingh gehörend - in den Besitz der Heimstätte Dünne GmbH übergeben. Auf dem Familienfriedhof im Wald wurde der in der Region als "Lehmpastor" bekannte Pfarrer Gustav von Bodelschwingh beigesetzt. Es handelte sich um eine Umbettung. Gestorben war der damals 71-Jährige 1944 in Bielefeld-Bethel. Reinhard Ellsel, Pfarrer in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hüllhorst-Oberbauerschaft, hat sich Gustav von Bodelschwingh zu dessen 150. Geburtstag im November mit folgendem Beitrag gewidmet.  

Die Begräbnisstätte vor der Kapelle in Oberbauerschaft: Dort haben Lehmpastor Gustav von Bodelschwingh, seine Frau Adelheid, deren Schwester Marie von Ledebur sowie Bernhild von Bodelschwingh ihre letzte Ruhestätte gefunden. Foto: Kai Wessel

Er hatte eine soziale Vision: Ein Haus auf eigenem Grund für jede Familie, und sei sie noch so arm. Das war das Ziel von Gustav von Bodelschwingh. In Bünde-Dünne und am Oberbauerschafter Südhang des Wiehengebirges finden sich bis heute Spuren des so genannten Lehmbaupastors und dessen Familie. Vor 150 Jahren wurde er am 3. November 1872 in Bethel geboren.

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