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Heimatverein „Nachtigallental“ blickt auf erfolgreiches Jahr

„Deutliche Spuren hinterlassen“

Hüllhorst (WB). Eine positive Bilanz für das vergangene Jahr hat der Heimatverein „Nachtigallental” auf seiner Jahreshauptversammlung gezogen. Viele Aktivitäten seien sehr gut angenommen worden, so das Dorfpicknick und das Apfelfest – und das, obwohl das Wetter es nicht gut mit den Hüllhorstern meinte, sagte Vorsitzender Günter Heidenreich. Lob und Anerkennung habe es auch für die neuen Bänke und die Wildblumenwiese gegeben. „Wir haben deutliche Spuren hinterlassen. Hüllhorst ist ohne den Heimatverein nicht mehr vorstellbar.“

Den Vorstand (von links) bilden: Vorsitzender Günter Heidenreich, die zweite Kassiererin Regina Picker, der zweite Vorsitzende Wilhelm Henke, die neue Schriftführerin Claudia Stubbe, Kassierer Wolfgang Schmidt und stellvertretender Schriftführer Hartwig Fallak.

Der Vorsitzende dankte allen Aktiven für die geleistete Arbeit. Sein Dank galt auch den Hüllhorster Unternehmen, die Projekte wie den Zunftbaum und den Weihnachtsbaum aktiv unterstützten. Die finanzielle Lage des Vereins sei nach wie vor solide, erklärte Kassierer Wolfgang Schmidt. Er habe übrigens noch genug „Ilex-Tropfen“, die Heimatliebe aus der Flasche. Einstimmig in den Vorstand gewählt wurde Claudia Stubbe als Schriftführerin. Sie löst Jutta Klare-Steinbrink ab, die nicht wieder zur Verfügung stand. Die stellvertretende Kassiererin Regina Picker und der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Henke wurden einstimmig wiedergewählt. Alle Vorgeschlagenen nahmen die Wahl an. Neuer Kassenprüfer ist Eberhard Schröder.

Ausblick auf 2020

Der Vorsitzende stellte die Aktivitäten für das laufende Jahr vor. Neben der Verschönerung und Pflege Hüllhorsts gibt es in diesem Jahr wieder das Apfelfest, die Zunftbaumaufstellung, das Mittsommerradeln, die VHS-Vorträge, einen Ausflug, die Weihnachtsbaumaufstellung und die Jahresabschlusswanderung. Seit 2010 wird jährlich ein plattdeutscher Gottesdienst in der Kirchengemeinde Hüllhorst gefeiert. In diesem Jahr kümmert sich der Heimatverein um die Ausrichtung und die Organisation. Die Predigt hält am 16. August wieder Ewald Kröger. „Der plattdeutsche Gottesdienst ist auch ein ‚Kind‘ des Heimatvereins ‚Nachtigallental­‘, genau wie das Projekt ‚Hüllhorst erleben‘“, so Heidenreich.

Museumsleiter Eckhard Struckmeier trug die geplanten Aktivitäten des Heimatmuseums vor. Hier denke man an eine Erweiterung durch moderne Medien. Im Projekt „10 Neue um die 40” soll sich aktiv um neue Mitglieder gekümmert werden. Wolfgang Stubbe stellte der Versammlung den ersten Entwurf einer Homepage vor. Hier möchte der Verein mit der Zeit gehen und moderner werden. Über weitere Projekte wie Dorfwettbewerb und eine weitere Wildblumenwiese diskutierten und berieten die Mitglieder rege. Die Initiativen und Ideen sollen bei den nächsten Stammtischen und in der nächsten Vorstandssitzung Thema sein.

Zum Schluss regte Heidenreich an, einmal über die Weihnachtsbeleuchtung im Ort nachzudenken. „Während andere Orte aufrüsten, rüstet Hüllhorst ab. Ich finde es traurig, wenn wir es nur auf ein halbes Dutzend Bäume mit Beleuchtung in der Dorfmitte schaffen”, meinte der Vorsitzende.

VHS-Kurs und Stammtisch

Er verwies auf den nächsten VHS-Kurs „Baum- und Strauchschnitt“ am Samstag, 22. Februar, der von 9 bis 12 Uhr unter der Leitung von Siegfried Hübner ausgerichtet wird. Nach theoretischen Erläuterungen in der Gesamtschule Hüllhorst wird der Schnitt in einem Hausgarten vorgenommen. Der Kurs ist eine Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gesamtschule. Monatlicher Stammtisch des Vereins ist an jedem dritten Donnerstag um 19.30 Uhr im Gasthaus Tengerholz.

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