1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Hüllhorst
  6. >
  7. "Die Integration gelingt relativ gut"

  8. >

Aktuelle Situation in der Gesamtschule Hüllhorst dargelegt - 28 Flüchtlingskinder werden unterrichtet - erweiterte Beschulung von Förderkindern 

"Die Integration gelingt relativ gut"

Hüllhorst

Aufgrund der Größe der Einrichtung würde er nur einzelne Aspekte beleuchten, eine komplette Darstellung sprenge den Rahmen. Jörg Rümpel, Leiter der Gesamtschule Hüllhorst, lieferte am Donnerstag im Bildungsausschuss zur aktuellen Situation einen auf das Wesentliche fokussierten Bericht. Dazu gehört die zuwanderungsbedingt auf 1337 angewachsene Schülerzahl, zu denen 28 Flüchtlingskinder gehören - 25 aus der Ukraine kommend, 2 aus Syrien und ein Kind aus Afghanistan. Dadurch werde in der Hälfte der Klassen die Obergrenze von 29 Schülern überschritten. "Das verschafft uns einige Schwierigkeiten, aber dennoch sind wir der Meinung, dass uns die Integration relativ gut gelingt", so Rümpel.

Von Kathrin Kröger

Hauptsächlich gute Nachrichten konnte Schullleiter Jörg Rümpel zur Gesamtschule Hüllhorst übermitteln. Foto: Kröger

Dies geschehe in einem teilintegrativen System, wo die Schule gute personelle Unterstützung bekomme. Teilintegrativ bedeute, dass die Flüchtlingskinder bis zu 14 Stunden wöchentlich Deutschunterricht in einer eigenen Gruppe bekämen und die restlichen Stunden der Klasse zugeordnet seien. Für den Deutschunterricht habe man eine Lehrkraft gewinnen können, die aus der Ukraine kommt und in der Ukraine Deutsch gelehrt habe, die Kultur und die Sprache kenne und dies sehr gut vermitteln könne. Die Lehrerin sei auch mit halber Stelle am Wittekind-Gymnasium in Lübbecke tätig, wie Rümpel erläuterte. Der Schulleiter hob auch die "herausragende Leistung" des Hüllhorster Integrationsbeauftragten Kahraman Tsikha hervor, der wichtige Arbeit in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien erbringe.   

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE