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Bürgermeister ehrt 22 Freiwillige – Zahl der Erstspender deutlich angestiegen

Hüllhorster spenden fleißig Blut

Hüllhorst (WB/fs). »Blutspenden ist keine Heldentat, kann aber das Leben eines Patienten retten«, sagt Hüllhorsts Bürgermeister und erster Vorsitzender des DRK Ortsverbandes Bernd Rührup. Gerade weil es keinen synthetischen Ersatz für Blut gebe, seien Blutspenden umso wichtiger. In Hüllhorst nehmen die Bürger diese Tatsache ernst. Denn 365 Menschen spendeten im vergangenen Jahr die rote Kostbarkeit. Viele von ihnen spenden bereits seit vielen Jahren und sind dafür nun ausgezeichnet worden.

Bürgermeister und erster Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Hüllhorst Bernd Rührup (rechts) hat sich bei den Blutspendern für ihr Engagement bedankt. Foto: Freya Schlottmann

Für 25 Spenden wurden am Donnerstag Angelika Schmidt, Norbert Wagner, Sabine Blöbaum, Klaus Axel Neubauer und Katrin Janicki mit einer Ehrenurkunde und einer Ehrennadel ausgezeichnet. Bereits 50 Mal haben Doris Uehlemann, Frank Weske, Sigrun Kleffmann, Uwe Lusmöller und Brigitte Blomenkamp gespendet. Auch sie erhielten Ehrenurkunde und -nadel. Günter Kleffmann hat bereits 60 Mal gespendet und dafür ebenso einen Blumenstrauß überreicht bekommen wie Petra Schoolmann, Friedhelm Schütte, Horst Struckmeier und Marcel Knicker, die schon 70 Mal Blut gespendet haben.

Pro Jahr dürfen Männer sechsmal und Frauen viermal als Spender fungieren. Gleich 75 Mal haben das in Hüllhorst bereits Christa Brinkhoff und Marion Kirchhoff getan. Auch sie erhielten eine Ehrennadel und eine Urkunde. 80 Mal hat sich Daniel Arnold als Spender zur Verfügung gestellt, 90 Mal Olaf Buchholz und Ingrid Knicker. Auch sie erhielten einen Blumenstrauß.

Manfred Kwast hat schon 125 Mal gespendet

Weil sie bereits im dreistelligen Spendenbereich liegen, wurden zudem Sabine Krüger für 100 Mal und Manfred Kwast für 125 Mal Blutspenden geehrt. Beide bekamen Ehrenurkunde und Ehrennadel.

In Hüllhorst wurden im vergangenen Jahr vier Blutspendetermine in der Gesamtschule organisiert. »Mein Dank gilt dabei auch den zehn ehrenamtlichen Damen, die sich um den Ablauf vor Ort kümmern«, sagte Bernd Rührup.

Besonders froh sei er auch darüber, dass sich 2018 68 Erstspender gemeldet haben, sagte der Vorsitzende des DRK Ortsverbandes. »Das ist deutlich mehr als im Jahr davor, wo es nur 21 Erstspender gegeben hat«, resümierte Rührup. Ein Grund für diesen Anstieg sei eine Typisierungsaktion der Feuerwehr im Februar 2018 gewesen, bei dem gezielt auch Blutspender angeworben wurden.

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