1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Hüllhorst
  6. >
  7. "Uns gehen die Themen nicht aus"

  8. >

Seniorenbeirat Hüllhorst zieht erste Jahresbilanz unter Vorsitz von Günter Obermeier

"Uns gehen die Themen nicht aus"

Hüllhorst

Günter Obermeier kommt am Freitagmorgen mit dem Rad zum Gespräch im Rathaus. Seit einem Jahr steht er dem Seniorenbeirat Hüllhorst vor, einem Gremium, das Sprachrohr für die ältere Bevölkerung und Bindeglied zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern ist. Sein Fortbewegungsmittel an diesem Tag passt zum Thema, das den Seniorenbeirat derzeit wohl am meisten beschäftigt. Die Mobilität auf dem Lande. Hier muss sich viel verbessern. 

Seniorenbeiratsvorsitzender Günter Obermeier vor dem Rathaus in Hüllhorst: Mobilität auf dem Lande gehört zu den zahlreichen Themen und Anliegen, mit denen sich das Gremium befasst. Foto: Kathrin Kröger

"Uns kennen zu wenige, hab ich gehört", sagt Günter Obermeier. Das will er natürlich ändern. "Uns ist wichtig, dass die Bevölkerungsgruppe, die wir vertreten, Gehör findet und weiß, wen sie ansprechen kann." Dass die Existenz eines Seniorenbeirates beileibe nicht als selbstverständlich anzusehen ist, untermauert der Vorsitzende mit einigen Zahlen. In NRW gebe es knapp 400 Kommunen, wovon nur 170 einen Seniorenbeirat aufweisen könnten, also 43 Prozent. Minden-Lübbecke sei besser aufgestellt: elf Kommunen stehen acht Seniorenbeiräten gegenüber, Tendenz steigend. Dass eine solche Einrichtung immer mehr an Bedeutung gewinnt, zeigt der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung. Obermeier: "In NRW haben wir 5,1 Millionen Bürger über 60 Jahren, was 28 Prozent der Bevölkerung entspricht. Das ist auch so in Hüllhorst. Wir sind jetzt bei 27,3 Prozent." Der Seniorenbeirat in der Wiehengemeinde ist satzungsgemäß neun Personen stark, 21 hatten sogar kandidiert. Zudem gibt es neun Stellvertreter sowie zwei Nachrücker. Alle Ortsteile sind vertreten, alle sind Ansprechpartner.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE