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Feuerwehr Stemwede muss am Freitag zweimal zu Feuer auf Bauernhof ausrücken - auf dem Heimweg zum Verkehrsunfall

Im Kuhstall brennt ein Radlader

Stemwede

Die Löschzüge der Feuerwehr Stemwede hatten am Freitagmorgen alle Hände voll zu tun. Kaum hatten sie einen brennenden Radlader auf einem Bauernhof in Haldem gelöscht,  wurde sie zu einem Verkehrsunfall in Sundern gerufen, um eine eingeklemmte Person zu retten.

Weil der Radlader nach draußen gefahren und dort gelöscht wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Foto: Feuerwehr/ Torsten Fischer

Bei Fütterungsarbeiten auf einem Bauernhof an der Ilweder Straße in Haldem ist am Freitagmorgen ein Radlader in Brand geraten. Der Mitarbeiter hatte das Fahrzeug aus dem Fütterungsbereich gefahren, um dann zu löschen. Dadurch konnte laut Feuerwehr ein größerer Schaden verhindert werden.

Um 6.16 Uhr rückten die Löschgruppen Haldem-Arrenkamp und Dielingen-Drohne zu dem Fahrzeugbrand aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Radlader bereits auf einem Acker. Mit einer Schaumpistole wurde das Fahrzeug nach den ersten Löscharbeiten durch den Landwirt noch einmal abgelöscht.  Insbesondere der Motorraum des Radladers wurde mit einer Wärmebildkamera mehrmals überprüft.

Obwohl das Fahrzeug ausreichend abgekühlt war, mussten die Kameraden der Löschgruppe Haldem-Arrenkamp um 7.59 Uhr nochmals alarmiert werden: Vermutlich durch Ölreste war der Radlader wieder in Brand geraten. Die Kameraden löschten erneut.

Noch während der Löscharbeiten rief die Leitstelle die Feuerwehr Stemwede zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Sundern. Dort war ein Opel Grandland von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Der Fahrer konnte sich nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien.

Der Fahrer dieses Opel konnte sich selbst nicht befreien. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, befreiten ihn Ersthelfer. Foto: Feuerwehr/Torsten Fischer

Als der Löschzug am Einsatzort eintraf, war der Fahrer des Pkw bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug geholt worden. Somit war der Einsatz der Feuerwehrkräfte von den Standorten Levern, Destel und Dielingen-Drohne nicht mehr erforderlich. Der Fahrer wurde zwar durch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

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