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Bootsunfall in der Nähe von Petershagen: Mann bleibt vermisst

Kanu-Unfall auf der Weser: Suche nach 36-Jährigem aus Lage eingestellt

Petershagen/Lage/Herford

Nach dem Kanu-Unfall in der Nähe der Weserschleuse bei Petershagen am Samstag haben die Rettungskräfte die Suche nach dem vermissten 36-Jährigen eingestellt.

Von Bernhard Hertlein und dpa

Symbolbild. Foto: dpa

Der 36-Jährige aus Lage war nach Auskunft der Polizei mit seinem Bruder (32) aus Herford in zwei Kanus unterwegs gewesen. Gegen 18 Uhr fuhren die Brüder auf die Weserschleuse zu, als das Kanu des 36-Jährigen kenterte. Der Mann versuchte, an Land zu schwimmen, was ihm aber nicht gelang.

Die Schleuse soll dabei nach aktuellen Informationen keine Rolle gespielt haben, weil sie zum Unglückszeitpunkt nicht im Betrieb gewesen sein soll. Möglicherweise versetzte die niedrige Wassertemperatur dem Kanufahrer einen Schock.

Polizeihubschrauber und Drohnen im Einsatz

Hilflos und um ein eigenes Kentern zu verhindern fuhr der Bruder des Verunglückten mit beiden Kanus ans Ufer. Sofort nach der Alarmierung wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Zum Einsatz kamen neben der Feuerwehr und Tauchern auch ein Polizeihubschrauber sowie Drohnen. Die Suche blieb auch am Ostersonntag erfolglos.

"Aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten, die Person im Nahbereich noch aufzufinden, ist die konkrete Suche eingestellt worden“, sagte ein Polizeisprecher am Montagnachmittag. Laut Polizei gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Mann aus Lage noch leben könnte.

In Petershagen kürzt ein 1948 gebauter Kanal eine Weserschleife ab. Die Schleuse ist Bestandteil des Kanals. Parallel zur Schleuse gibt es für Kanus und Kajaks eine Bootsrutsche.

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