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Kreis und Mühlenkreiskliniken starten demnächst Bieterverfahren für die Standortsuche nach festen Kriterien

Krankenhaus Lübbecke: Entscheidung im Sommer

Lübbecke

Die Standortfrage für einen Krankenhausneubau im Lübbecker Land soll in den nächsten Monaten beantwortet werden. Der Kreis Minden-Lübbecke äußert sich jetzt zum Verfahren. Rahden ist offenbar nicht im Rennen.

Die Krankenhäuser Lübbecke (Foto) und Rahden sollen an einem Standort in Espelkamp oder Lübbecke zusammengeführt werden. Foto: Mühlenkreiskliniken

Die Vorbereitungen zum Neubau nehmen damit Gestalt an. Grundlage ist das Entwicklungskonzept der Mühlenkreiskliniken (neues „Medizinkonzept“), das Basis für einen fristgerecht zum 15. November 2021 eingereichten Förderantrag beim Land NRW im Förderprogramm „Bundesstrukturfonds II“ ist.

Der Kreis und die Mühlenkreiskliniken (MKK) wollen diese Grundstückssuche in einem Bieterverfahren angehen. „Ziel ist es, anhand objektiver Kriterien ein Grundstück zu finden, auf dem die bestmögliche stationäre Versorgung gewährleistet werden kann“, heißt es aus dem Kreishaus. Vorab werden Standortparameter für das zukünftige Grundstück in einem „Pflichtenheft“ definiert und mit einer Gewichtung versehen. Im Verfahren bedienen sich Kreis und MKK eines neu­tralen externen Beraters – nach dem Vorbild des Landkreises Diepholz.

Über den Anforderungskatalog für das Grundstück und die Bewertungsmatrix sollen der MKK-Verwaltungsrat und der Kreistag Ende Januar / Anfang Februar entscheiden. Die Kriterien werden im Anschluss den in Frage kommenden Städten bekannt gegeben. Bezugnehmend auf das Entwicklungskonzept von Lohfert & Lohfert sind dies Lübbecke und Espelkamp.

Die Städte haben dann zwei Monate Zeit, Grundstücksvorschläge einzureichen. Ziel ist es, im Sommer 2022 im Kreistag eine Entscheidung über den Standort im Lübbecker Land zu treffen.

Mit der Beantwortung der Standortfrage bereiten sich Kreis und MKK auf den zweiten Schritt im Antragsverfahren beim Bundesstrukturfonds II vor, der die Konkretisierung der bisherigen Planungen vorsieht.

In Bad Oeynhausen ist nach Aussage des Kreises kein Verfahren zur Grundstückssuche erforderlich. Die Planungen sehen vor, den Neubau auf dem Gelände des bisherigen Klinikstandorts zu errichten.

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