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Dorferneuerungsprogramm fördert 2022 viele Projekte im Kreis Minden-Lübbecke – Nutznießer besonders Stemwede

Kreis erhält 1,8 Millionen Euro

Lübbecke/Stemwede

Gleich mehrere Projekte im Altkreis Lübbecke werden mit Geld des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Besonders Lübbecke und Stemwede können sich freuen. Insgesamt erhält der Kreis Minden-Lübbecke 1,8 Millionen Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm des Heimatministeriums.

Gleich mehrere Projekte im Altkreis Lübbecke werden mit Geld des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Foto: Arndt Hoppe

Genau sind es 1,834 Millionen Euro, die Düsseldorf in diesem Jahr in den Mühlenkreis schickt, teilen die beiden heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Bianca Winkelmann und Kirstin Korte mit. Damit erhält der Mühlenkreis die vierthöchste Summe, nur die Kreise Euskirchen, Höxter und der Hochsauerlandkreis erhalten in diesem Jahr mehr Geld vom Land.

Drei private Projekte in Lübbecke

Und so wird das Geld, das in Teilen auch vom Bund kommt, verteilt:

  • Nach Bad Oeynhausen fließen in vier Projekte insgesamt 866.000 Euro (drei Dorfplatz-Umgestaltungen, ein Mehrgenerationenpark),
  • nach Hille 28.000 Euro (Fassadensanierung, Umgestaltung einer Grünanlage) und
  • nach Minden 50.000 Euro (Sanierung eines Stallgebäudes).
  • Rahden erhält 61.000 Euro für die Platzgestaltung am Weher Dorfgemeinschaftshaus.
  • In Preußisch Oldendorf können 50.000 Euro für die Sanierung eines ortsbildprägenden Gebäudes in Offelten eingeplant werden.
  • Lübbecke erhält 132.000 Euro für drei private Projekte: In Alswede und Blasheim werden ortsbildprägende Gebäude saniert, in Blasheim zudem ein Ladenlokal für Wohnzwecke umgestaltet.
  • Stemwede darf sich über den größten Anteil freuen: 647.000 Euro. Es wird die Sanierung eines privaten Gebäudes in Levern unterstützt sowie drei kommunale Projekte: die Umgestaltung des Kirchplatzes in Dielingen und des Dorfmittelpunkts in Twiehausen sowie ein Mehrgenerationenpark in Haldem.

Echtes Erfolgsprojekt

„Legte die Vorgängerregierung ihren Fokus damals weitestgehend auf die Großstädte, wir stärken Nordrhein-Westfalen in Stadt und Land. Unser Ziel ist es, dass die Menschen dort gut leben können, wo sie leben wollen“, lobt eine wahlkämpfende Bianca Winkelmann „ihre“ schwarz-gelbe Landesregierung. „Rund acht Millionen Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm sind in den vergangenen fünf Jahren allein in unseren Kreis geflossen. Dieses Programm ist ein echtes Erfolgsprojekt der NRW-Koalition, es stärkt den ländlichen Raum und unterstützt vielfach das Ehrenamt“, so die Rahdenerin.

Die ausscheidende Mindener Landtagsabgeordnete Kirstin Korte sieht die Mittel ebenfalls bestens angelegt: „Die Hälfte der Menschen in NRW wohnt nicht in den Metropolen und Städten, sondern im ländlichen Raum. Unsere Politik trägt dem seit 2017 Rechnung. Wir haben massiv in Infrastruktur, Nahversorgung und die Identität vor Ort investiert. Ein dreistelliger Millionenbetrag, der in den vergangenen vier Jahren in unsere Dörfer geflossen ist, spricht eine klare Sprache.“

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