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Noch 19 Tage bis zur Fußball-WM: »Kleinrudelgucken« liegt im Trend

64 Spiele in zwölf Gaststätten

Lübbecke (WB/wk). Nur noch knapp drei Wochen, dann beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Vom 14. Juni bis 15. Juli wird in 64 Spielen der neue Weltmeister ermittelt. Die Spiele können Interessierte entweder in den eigenen vier Wänden schauen, oder in der Lübbecker Gastronomie. Zwölf Betriebe machen mit.

Vorfreude an der Niedernstraße (von links): Jannika Weber (Ordnungsamt Lübbecke), Peter Schmüser (Lübbecke Marketing) sowie Birgit Stemmer (Mäng ut de Hand), Sebastian Keller (Jo-Ke) und Griechenland-Fan Vassili Panutsos. Foto: Kai Wessel

Bei vergangenen Fußball-Großereignissen hatte es auf dem Platz am Alten Amtsgericht ein sogenanntes »Rudelgucken« gegeben. Das wird in diesem Jahr nicht mehr der Fall sein. »Die Besucherzahlen waren rückläufig«, sagt Peter Schmüser, Geschäftsführer von Lübbecke Marketing. Aus seiner Sicht geht die Tendenz inzwischen ganz eindeutig zum »Kleinrudelgucken«, also dazu, die Spiele in überschaubarer Runde zu verfolgen. Eine Ursache sei der technische Fortschritt, denn mittlerweile seien in vielen Haushalten Großbildfernseher oder Beamer und Leinwand vorhanden. »Und dann werden oft ein paar Freunde eingeladen«, sagt Schmüser. Als interessante Alternative würde sich der Ausflug in die heimische Gastronomie anbieten.

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden in allen zwölf teilnehmenden Betrieben gezeigt. Acht Betriebe schalten den Fernseher im Lokal oder im Biergarten auch bei den anderen Spielen ein. Manche Wirte halten auch spezielle Angebote vor. Wer beispielsweise im Deutschland-Trikot in den Wiehenkrug geht, erhält ein Gratis-Bier. Im Restaurant »Am Kamin« wird bei Spielen der deutschen Elf gegrillt und im Bürgerpark Schäppchen gibt’s den WM-Burger als passendes Häppchen zum Kick.

Vielfältige Fanmeile

Während sich am Marktplatz das Blue Mojo von Gastwirt Andy Bautz für einen Besuch anbietet, entsteht an den Lokalen entlang der Niedernstraße wieder eine besonders vielfältige Fanmeile. Hier hat der Besucher (sofern er nicht vorab einen Tisch reserviert) die Qual der Wahl, wo er Fußball gucken möchte. Zwischen dem »Mäng ut de Hand« bis hin zum Bürgerpark gibt es gleich sechs Gelegenheiten, um die Spiele zu verfolgen. Ab Juni wird die Niedernstraße in Höhe des Parkhauses West mit einer Schranke versehen, so dass die Kneipen wie in den vergangenen Jahren etwas mehr Platz für ihre Außenbereiche in Anspruch nehmen können.

Die Gastwirte freuen sich schon jetzt auf die WM-Tage. Vassili Panutsos vom Niedern 39 muss allerdings auf Griechenland (Quali verpasst) verzichten. Der Wirt ist aber flexibel und weiß: »Deutschland ist natürlich auch gut.«

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