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Polizisten müssen sich bei Kontrollen in Lübbecke zur Wehr setzen

Aggressive Radfahrer

Lübbecke

Bei Polizeikontrollen in Lübbecke am Dienstag haben sich zwei Fahrradfahrer uneinsichtig, zum Teil beleidigend und aggressiv gegenüber den Beamten gezeigt.

wn

Ein Fahrradfahrer reagierte auf die Kontrolle der Polizei aggressiv. Ihm wurden Handschellen angelegt (Symbolfoto). Foto: Jörn Hannemann

Zudem wurde in beiden Fällen vergeblich versucht, vor den Einsatzkräften zu flüchten.

Zunächst fiel einer Streifenwagenbesatzung gegen 17 Uhr auf der Osnabrücker Straße in Höhe der Wache der Feuerwehr ein 24-Jähriger mit seinem Mountainbike auf, der sein Mobiltelefon während der Fahrt bediente. Statt den Haltezeichen der Polizisten zu folgen, machte der Lübbecke eine beleidigende Handbewegung in Richtung des Streifenwagens, fuhr quer über die Straße und anschließend die kleine Böschung hinab zum Marktkaufparkplatz. Hier konnten ihn die Einsatzkräfte letztlich stoppen.

Polizei legt Handfesseln an

Der Mann beleidigte die Beamten mehrfach und verhielt sich aggressiv, sodass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Nachdem sich der 24-Jährige beruhigt hatte und seine Personalien notiert waren, konnte er seine Fahrt fortsetzten.

Rund zweieinhalb Stunden später ignorierte ein weiterer Fahrradfahrer im Bereich der Kreuzung Bohlenstraße/Rahdener Straße/Niedertorstraße die Haltezeichen der Polizei. Der 42-Jährige versuchte ebenfalls nach einem Verkehrsverstoß zu flüchten, konnte jedoch auf der Rahdener Straße in Höhe der Stadthalle zur Rede gestellt werden. Auch dieser Mann zeigte sich uneinsichtig und kam mit geballten Fäusten auf die Einsatzkräfte zu.

Pfefferspray-Einsatz angedroht

Die Androhung des Einsatzes von Pfefferspray sorgte kurzfristig für etwas Ruhe, dennoch kam es in der Folge zu einer handfesten Rangelei. Nachdem eine weitere Streifenwagenbesatzung eingetroffen war, entspannte sich schließlich die Situation, sodass der Mann nach erfolgter Personalienfeststellung nach Hause konnte. Auf ihn sowie den 24-Jährigen kommen nun Ermittlungsverfahren zu.

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