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Ratsfraktionen sammeln Unterschriften gegen MKK-Konzept – große Resonanz

Breite Beteiligung gefordert

Lübbecke (WB/fn). Ein starkes Signal der Geschlossenheit hat am Samstagvormittag der Lübbecker Rat gegeben. Vertreter aller Fraktionen bevölkerten den Wappenplatz, um miteinander, vor allem aber mit den Bürgern über die Pläne der Mühlenkreiskliniken ins Gespräch zu kommen.

Sie haben Unterschriften für Erhalt und Stärkung des Lübbecker Krankenhauses gesammelt: (Von links) Herbert Vollmer, Heinrich Stenau, Bernd Brammeyer, Bianca Winkelmann, Frank Haberbosch, Klaus-Jürgen Bernotat, Arnold Oevermann, Dieter Wiegmann, Bernd Sasse-Westermann und Matthias Werneburg. Foto: Friederike Niemeyer

Bürgermeister Frank Haberbosch war mit dabei und sammelte ebenso Unterschriften wie die Ratskollegen. »In dieser Sache passt kein Blatt Papier zwischen uns«, sagte Haberbosch. Mitglieder des Förderkreises des Lübbecker Krankenhauses machten ebenfalls mit. Auch die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann kam vor einer terminlichen Verpflichtung in Herford dazu, um Unterstützung zuzusichern.

»Immer auf der richtigen Seite« – der Lübbecker Stadtslogan, der auf dem Wappenplatz aufgestellt war, entfaltete an diesem Vormittag eine ganz neue Bedeutung, konnten sich die Ratsfraktionen doch sofort auf ein Motto für die Unterschriftensammlung verständigen: »Nein zum MKK-Konzept« stand auf den Listen, dazu der erklärende Text: »Wir fordern den Erhalt und die Stärkung des Krankenhauses Lübbecke-Rahden als medizinischer Grundversorger.«

Medizinische Grundversorgung

Und weiter heißt es: »Ein Neuanfang zur Zukunftsentwicklung der MKK kann nur unter breiter Beteiligung aller Standorte und mit der Grundvoraussetzung der wohnortnahen medizinischen Grundversorgung für alle Menschen im Kreis erfolgen.« Rudi Schindel aus Preußisch Oldendorf und seine Frau Maria-Luise Schindel-Kalvelage aus Bad Holzhausen griffen gerne zum Kugelschreiber. »Wir haben uns vorgenommen zu unterschreiben«, sagte Maria-Luise Schindel-Kalvelage. »Die Pläne sind ganz unmöglich.«

Gesprächsthema Nummer eins war, was nach dem Stopp des Medizinkonzeptes am Freitag passieren wird. Unter den Lübbecker Politikern herrschte Einigkeit, im Engagement nicht nachzulassen, damit die Interessen der heimischen Bürger präsent bleiben.

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