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Oliver Vogt (CDU) begrüßt den EU-Parlamentarier in der Lübbecker Stadthalle

Brok beim Wahlkampfabschluss

Lübbecke (WB/fn). Zum Abschluss des Bundeswahlkampfes in seinem Wahlkreis Minden-Lübbecke I hat CDU-Kandidat Oliver Vogt Freitagabend den EU-Parlamentarier Elmar Brok in der Lübbecker Stadthalle begrüßt.

EU-Parlamentarier Elmar Brok (rechts) hat beim Wahlkampfausklang mit Oliver Vogt in der Lübbecker Stadthalle auch nachdenkliche Töne angestimmt. Foto: Friederike Niemeyer

Gemeinsam haben sie die etwa 70 CDU-Mitglieder, die der Einladung des CDU-Kreisverbandes zum geselligen Abend bei Musik und Gesprächen gefolgt waren, für die letzten Stunden des Wahlkampfes motiviert.

Sowohl Vogt als auch Brok riefen dazu auf, beide Stimmen der CDU zu geben. Elmar Brok warb für einen sorgsamen Umgang mit dem Wahlrecht: »Wer die Bundestagswahl nutzt, um Denkzettel zu verteilen, versündigt sich an seinem Land und seinen Interessen«, sagte Brok. Mit Verweis auf die europa- und ausländerfeindliche Politik der AfD warnte er davor, eine Partei zu wählen, »die uns in die 1930er Jahre zurückbringen will«. Brok: »Wir können keinen Hass mehr gebrauchen.« Auch im Ausland werde sehr genau darauf geschaut, wie stark die AfD werde. »Solch ein Interesse an einer Bundestagswahl aus dem Ausland habe ich noch nie gesehen«, berichtete Brok von vielen Interviewanfragen aus dem europäischen Ausland in den vergangenen Tagen.

Kanzlerkandidat Martin Schulz und der SPD warf Brok vor, keine klare Linie zu verfolgen und im Wahlkampf ständig neue Schwerpunkte gesetzt zu haben. Oliver Vogt sagte: »Nur durch ein starkes Ergebnis für die CDU sorgen wir dafür, dass es stabil im Land bleibt.« Rot-Rot-Grün müsse Deutschland erspart werden.

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