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100 Jahre Freilichtbühne Nettelstedt: erste Proben für „Dracula“ - Eintrittspreise steigen

Das Jubiläum kann kommen

Lübbecke-Nettelstedt

Es begann mit Wilhelm Tell, mitten in den Jahren der Weimarer Republik. Die Bühne sah anders aus, Bilder gab’s nur in Schwarz-Weiß. 99 Jahre später bereiten sich die Mitglieder der Freilichtbühne Nettelstedt auf das Jubiläumsjahr vor – mit Schneewittchen und Dracula. Es wird bereits geprobt – so früh wie noch nie.

Von Kai Wessel

Die erste Chorprobe für Dracula. Am unteren Bildrand ist Gesangslehrerin Sabrina Watermann zu erkennen. Premiere wird am 17. Juni sein. Foto: Freilichtbühne Nettelstedt

Die Jubiläums-Stücke stammen aus der Feder von Claus Martin. Der 55-jährige Regisseur und Komponist zeichnete vor einigen Jahren für einige der vielleicht schönsten Inszenierungen in Nettelstedt verantwortlich. Wer erinnert sich nicht an „Die kleine Hexe“, an „Michel in der Suppenschüssel“ oder auch an „In 80 Tagen um die Welt“. Martins Aufführungen verzauberten die Zuschauer. Sein selbst komponiertes Grusical „Dracula“ feierte 2010 eine umjubelte Premiere. „Das war damals unser erstes richtiges Musical“, sagt Bühnensprecherin Jana Wehmeyer. Weil Dracula seinerzeit so ein Kassenschlager war, muss der legendäre Vampir jetzt erneut aus seiner Kiste steigen. Premiere ist am 17. Juni.

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