1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Luebbecke
  6. >
  7. Es wird hochkarätig

  8. >

Jahreshauptversammlung des Kulturrings: Neues Spielprogramm präsentiert

Es wird hochkarätig

Lübbecke (WB). Rentner, die sich selbst entführen wollen und Lilo Wanders in einem »Käfig voller Narren«: Das Lübbecker Theaterprogramm für die neue Spielzeit 2019/20 verspricht einiges. Wie es auch strukturell im Team des Kulturrings Lübbecke weitergeht, wurde nun auf der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Freya Schlottmann und Jan Lücking

Der neue Vorstand des Kulturrings: Hartmut Wegert (hinten von links), Günter Bode, Jan Hendrik Maschke, Helga Hartmann, Anke Spilker, Ingrid Zimmermann, Barbara Ramroth-Bode und Heide Wegert. Es fehlt: Irina Niedringhaus. Foto: Jan Lücking

Zu den Höhepunkten der neuen Spielzeit zählt auf jeden Fall das Sinfonieorchester Lübbecke, das ein Benefizkonzert unter dem Motto »Solista« am 22. September um 18 Uhr gibt. Aber auch auf das Marionetten-Theater »Varieté Olymp« am 11. Oktober um 20 Uhr oder auf besagte Rentnerkomödie »Bis zum Horizont, dann links!«, die am 27. Oktober um 18 Uhr mit prominenter Besetzung wie Marianne Roggée, Horst Janson, Gaby Gasser und Esther Kuhn aufgeführt wird, können sich Theaterfans bereits jetzt schon freuen. International wird es dann beispielsweise bei der Russischen Weihnachtsrevue »Ivushka«, die am 1. Dezember um 18 Uhr gezeigt wird. Und auch Fans von Charlie Chaplin bekommen beim Musical »Chaplin« über die Lebensgeschichte des Komikers am 28. März um 20 Uhr einiges geboten.

Das neue Theater-Magazin verrät zudem, dass auch Klassiker auf dem Programm stehen wie »Ein Käfig voller Narren« mit Lilo Wanders am 10. November oder der Astrid-Lindgren-Dauerbrenner »Michel aus Lönneberga«, der am 7. und 8. November jeweils um 10 Uhr im Theater für Kinder ab fünf Jahren gezeigt wird.

Mehr als 5000 Besucher kamen in der vergangenen Saison

Viele weitere Veranstaltungen lassen zudem darauf hoffen, dass auch die kommende Saison ein Erfolg wird. Von der vergangenen Spielzeit haben die Mitglieder des Kulturrings bei ihrer Jahreshauptversammlung am Montagabend jedenfalls ein positives Resümee gezogen.

5125 Besucher hatten nämlich 2018/19 die Veranstaltungen des Kulturrings Lübbecke besucht. »Davon waren 2078 Zuschauer Vollabonementen und 684 Zuschauer Mini Abonnenten«, erklärte Schatzmeisterin Barbara Ramroth-Bode. Besonders zufrieden sei der Kulturring aber mit dem angestiegenen Online-Kartenverkauf, der erst vor zwei Spielzeiten gestartet worden war. »In der vergangenen Spielzeit haben wir hier 324 Karten verkauft«, sagte Barbara Ramroth-Bode. Der Hinweis auf die Online-Bestellmöglichkeit von Karten auch am Theatertelefon würde zudem sehr gut angenommen, berichtete die Schatzmeisterin.

Die Online-Variante des Kartenverkaufs habe aber noch einen weiteren Vorteil, wie Jan Hendrik Maschke, städtischer Beisitzer, sagte: »Uns ging es von Seiten der Stadt auch ein bisschen darum, durch den Onlinekartenverkauf auch das Ehrenamt zu entlasten. Das können wir nur durch professionelle Anbieter und ich denke, da haben wir hier einen guten Partner gefunden.« Zudem werde mit dem Onlinekartenverkauf ermöglicht, dass beispielsweise auch Gäste aus der Region erreicht würden, die das Theatertelefon nicht nutzen.

Erste Voristzende wiedergewählt

Für die Organisation des Kulturrings wurde am Montag ein neuer Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Irina Niedringhaus, wurde in Abwesenheit einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Im Vorstand sitzen zudem Hartmut Wegert (stellvertretender Vorsitzender), Barbara Ramroth-Bode (Schatzmeisterin), Günter Bode (Schriftführer), Heide Wegert (Beisitzerin), Helga Hartmann (Beisitzerin), Anke Spilker (Kassenprüferin), Ingrid Zimmermann (stellvertretende Kassiererin) und Jan Hendrik Maschke (städtischer Beisitzer).

Während der Jahreshauptversammlung wurde zudem der Antrag eingebracht, die Mitgliedsbeiträge für Einzelpersonen von 18 auf 20 Euro und für Paare von 30 auf 35 Euro zu erhöhen. Über diesen Antrag wollen die Vereinsmitglieder aber erst auf der nächsten Jahreshauptversammlung beraten.

Startseite