Lockdown bedeutet Geschäftsschließungen ab Mittwoch – Lübbecke Marketing regt Lieferservice an

„Für den Handel eine Katastrophe“

Lübbecke (WB/kk)

Eine Überraschung ist es wohl für keinen mehr gewesen: Der coronabedingte Voll-Lockdown kommt.

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In der Lübbecker Innenstadt dürfen die Geschäfte von Mittwoch, 16. Dezember, an nicht mehr geöffnet haben. Foto: Ria Stübing

Er tritt am Mittwoch, 16. Dezember, in Kraft. Das heißt auch, dass der Einzelhandel kurz vor dem Fest schließen muss – zunächst bis zum 10. Januar. Die LÜBBECKER KREISZEITUNG hat bei Peter Schmüser, Geschäftsführer von Lübbecke Marketing, zu den aktuellen Entwicklungen nachgefragt. „Angesichts der Infektionszahlen ist es verständlich, was die Politik beschlossen hat, für den Handel ist es jedoch eine Katastrophe. Das Ganze war nicht planbar und es wurden entsprechend Waren geordert“, sagte er am Sonntag.

Die Geschäftsleute stünden nun vor einer großen Herausforderung, speziell an den letzten beiden Tagen vor der Schließung der Läden. „Man muss sehen, ob sich die Leute mehr zu den Zentren in den größeren Städten ziehen. Aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Region beziehungsweise die Lübbecker treu sind.“ Der Handel müsse sich nun zum x-ten Mal überlegen, wie er mit der Situation umgehe.

Geprüft werde, ob der ursprünglich für Freitag geplante längere Shopping-Abend ein wenig aufgefangen werden könne mit einem Dienstag, der längere Öffnungszeiten als normal biete. „Das prüfen wir jetzt.“ Zudem wären möglicherweise Abholangebote (mit vereinbartem Termin und fester Abholzeit) eine Option für die Geschäfte – über den 16. Dezember hinaus. Schmüser möchte auf jeden Fall die Händler ermuntern, einen Lieferservice anzubieten. „Das werden wir gezielt morgen abfragen.“ Weiteres online unter www.wir-fuer-luebbecke.de.

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