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Lübbecker Geflügel-Club zeigt 129 Tiere – Höchstnote für Westfälische Totleger

»Hat es genug Platz, ist es glücklich«

Lübbecke (WB). Das Westfälische Totlegerhuhn ist eine alte und sehr widerstandsfähige Hühnerrasse. Schon vor mehr als 400 Jahren soll es sie gegeben haben.

Andreas Kokemoor

Die erfolgreichen Züchter und ihre Gratulanten: Heinz-Wilhelm Hucke (von links), Simone Buschmann, Dieter Schröder, Ana-Helene Heuer (Deutsches Lachshuhn), Karl-Wilhelm Schwarze, Bürgermeister Frank Haberbosch, Natalie Hucke und Jens Hucke. Foto:

Der Lübbecker Geflügel-Club, dessen Anliegen es ist, alte Hühnerrassen zu erhalten, hat jüngst seine Ortsschau ausgerichtet. Heinz-Wilhelm Hucke ist Mitglied des Lübbecker Vereins und ein äußerst erfolgreicher Züchter von Westfälischen Totlegern. Unter insgesamt 129 Tieren verschiedener Hühnerrassen bekam Hucke für seine Tiere die Höchstnote »vorzüglich« und errang den Siegerpokal in der Kategorie »Hühner und Hähne«. Außerdem gewann Hucke den Pokal der Sparkasse.

65 Mitglieder im Club

Der Westfälische Totleger verdankt seinen Namen seiner enormen Legeleistung. Dieses robuste Huhn stellt wenig Anforderungen an die Haltungsbedingungen. Hucke weiß: »Hat es genug Platz, ist es glücklich.« Und dieser ist in der Regel auf dem Land gegeben, in der Stadt weniger. 65 Mitglieder zählt der Lübbecker Geflügel-Club. Die Auflösung des Rassegeflügelzuchtvereins 1899 Lübbecke war bei der Club-Schau Gesprächsthema. »Wir konnten die Zahlen der Tiere und Aussteller halten«, sagte Vorsitzender Karl-Wilhelm Schwarze.

Zum zweiten Mal haben einige Züchter des Rassegeflügelzuchtvereins Nettelstedt ihre Tiere auf der Lokalschau des Lübbecker Geflügel-Clubs gezeigt, nachdem auch Nettelstedt zum wiederholten Mal keine eigene Ortsschau mehr im Lübbecker Stadtgebiet veranstaltete. Den Siegerpokal für Zwerghühner gewann Angela Heuer mit Zwerg-Seidenhühnern. Sie erhielt dafür zudem den Preis der Volksbank. Das Siegertier in der Jugendgruppe stellte Natalie Hucke mit Holländischen Zwergen, die zusätzlich den Kampeter-Pokal gewann. Zu den Gratulanten gehörte Lübbeckes Bürgermeister Frank Haberbosch. Er dankte den Züchtern und allen Mitgliedern, »die einem sinnvollen Hobby nachgehen und Gemeinschaft pflegen«.

Viermal die Höchstnote vergeben

Die Preisrichter Hermann Kampers aus Sulingen und Eckhard Kriemelmeyer aus Wietzen äußerten sich lobend über die ausgestellten Tiere, vergaben viermal die Höchstnote »vorzüglich« und zehnmal die zweithöchste Note »hervorragend«. Landesverbandsehrenpreise gingen an Werner Schrewe (Zwerg-Australorps) und Natalie Hucke (Holländische Zwerge). Bezirksverbandsehrenpreise holten Werner Liedtke (Rheinländer), Uwe Schwengel (Zwerg-Wyandotten, gelb schwarz-columbia) und Natalie Hucke (Holländische Zwerge). Stadtehrenpreise sicherten sich Heinrich Tiemann (Zwerg-Wyandotten, rebhuhnfarbig), Werner Schrewe (Zwerg Australorps), Uwe Schwengel (Zwerg-Wyandotten, gelb-schwarz-columbia) und Hedda Heuer (Antwerpener Bartzwerge, blaugold).

Leistungspreise

Die Leistungspreise wurden auf jeweils zehn und sechs Tiere eines Züchters in der Gesamtsumme der Wertungsnoten vergeben. Gewinner des Heinrich-Schlottmann-Gedächtnispreises ist Uwe Schwengel (951 Punkte). Weitere Leistungspreise errangen Angela Heuer (Gottfried-Sander-Gedächtnispreis, 946 Punkte), Heinz-Wilhelm-Hucke (Günter-Wallbaum-Pokal, 934 Punkte), Ana-Helene Heuer (Leistungspreis des Ehrenvorsitzenden Heinrich Schlottmann, 922 Punkte), Werner Schrewe (Gerhard-Schwengel-Pokal, sechs Tiere, 571 Punkte) und Hedda Heuer (Fritz-Tegeler-Pokal, sechs Tiere, 564 Punkte). Sonderehrenpreise gab es für Ana-Helene Heuer (Deutsches Lachshuhn), Uwe Schwengel (Zwerg-Wyandotten, gelb schwarzcolumbia), Heinz-Wilhelm Hucke (Holländische Zwerge) und Angela Heuer (Zwerg-Seidenhühner, silber-wildfarbig). Außerdem gab es 16 Ehrenpreise und 32 Zuschlagpreise.

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