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Investor prüft mögliche Auswirkungen der Klage gegen das Lübbecker Westertor

HBB nennt keinen konkreten Termin

Lübbecke (vw/WB). Seit Anfang Juli liegt der Firma HBB (Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft) die Baugenehmigung für das Westertor-Projekt vor. Getan hat sich indes seitdem noch nichts. Für Klaus-Jürgen Bernotat (CDU) Grund genug, im Haupt- und Finanzausschuss nachzuhaken. „Wann geht es los? Wann kommen die Bagger?“, fragte er. Bürgermeister Frank Haberbosch und Baudezernent Ingo Ellerkamp konnten allerdings keine Antwort geben. „Die Stadt hat alle Schritte unternommen, jetzt ist HBB am Zug“, sagte Haberbosch.

Noch steht nicht fest, wann mit den Arbeiten für das Westertor-Projekt begonnen wird. Foto:

Die LÜBBECKER KREISZEITUNG fragte am Freitag direkt beim Investor nach. „Der Zeitplan für den Abriss wird derzeit mit allen Verfahrensbeteiligten abgestimmt. Zu gegebener Zeit werden wir dann die Öffentlichkeit informieren“, sagte Reinhard Mussehl, Projektleiter bei HBB. Für Ingo Ellerkamp besteht kein Grund zur Sorge, dass das Projekt nicht zustande kommt. „Der Ablauf entspricht eins zu eins den vertraglichen Vereinbarungen“, erläuterte der Baudezernent während der Ausschusssitzung.

Kaufpreis bezahlt?

Ob der Normenkontrollantrag beim Oberverwaltungsgericht Münster vielleicht zu etwaigen Verzögerungen führe, wollte Heinrich Stenau (Grüne) wissen. Auch in dieser Frage verwies die Verwaltungsspitze an HBB. Reinhard Mussehl gegenüber dieser Zeitung: „Zur Normenkontrollklage können wir noch keine Auskunft geben, da diese auch nicht gegen die HBB gerichtet wurde. Mögliche Auswirkungen werden wir aber prüfen.“ Ingo Ellerkamp berichtete zudem, dass es keine Klage gegen die Baugenehmigung gebe und für einige Betroffene die Frist dafür auch bereits abgelaufen sei.

Stenau wollte in der Sitzung zudem wissen, ob das Parkhaus West bereits Eigentum der HBB ist, also ob der vereinbarte Kaufpreis bezahlt wurde. Das verneinte Ellerkamp. Des Weiteren betonte der Baudezernent, dass der Bebauungsplan für die Umgestaltung des Busbahnhofes erst weiter besprochen werde, sobald HBB mit den Bauarbeiten für das Westertor begonnen hat. „Ansonsten besteht dafür ja gar keine Notwendigkeit.“

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