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Hinweis der Stadt Lübbecke im Bauausschuss – Preiserhöhungen müssen berücksichtigt werden

Krieg lässt Baukosten rapide steigen

Lübbecke

Aufgrund der Kriegsereignisse in der Ukraine und der in der Folge verhängten weltweiten Sanktionen gegen Russland sind die Preise vieler Baustoffe zum Teil extrem gestiegen. Das spüren viele Bürgerinnen und Bürger am eigenen Geldbeutel. Aber es kann auch Auswirkungen auf aktuelle und in nächster Zeit anstehende Baumaßnahmen haben. Darauf hat die Lübbecker Stadtverwaltung in einer Mitteilung zum jüngsten Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hingewiesen.

Von Arndt Hoppe

Baumaterialien wie zum Beispiel Bitumen für den Straßenbau sind in Folge des Ukraine-Krieges sehr teuer geworden. Die Stadt Lübbecke weist im Bauausschuss darauf hin, dass dies auch zu Preiserhöhungen bei städtischen Bauvorhaben führen kann. Foto: Arno Burgi/dpa

„Rund 30 Prozent des Baustahls kommt aus Russland, der Ukraine und Weißrussland“, erläutert die Abteilung Gebäudemanagement der Stadt Lübbecke. Hinzu komme ein hoher Anteil von Roheisen (40 Prozent stammen aktuell aus diesen Ländern) und diverser weiterer Rohstoffe, die für die Stahllegierung notwendig sind. Als Beispiele nennt die Stadt die beiden Metalle Nickel, das zu 25 Prozent von dort geliefert werde, und Titan. Bei Letzterem seien es sogar 75 Prozent.

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