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Spürhund findet Leichen von vermisstem Ehepaar (58 und 60)

Nach Feuer in Einfamilienhaus: Zwei Tote aus Brandruine geborgen

Lübbecke

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am Wiehenweg in Lübbecke konnten die zwei zunächst vermissten Hausbewohner nur noch tot aus der Brandruine geborgen werden. Das bestätigte die Polizei am Sonntagmorgen.

Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr in Lübbecke. Nach dem Brand in einem Einfamilienhaus werden zwei Personen vermisst. Foto: dpa

Die Feuerwehr war in der Nacht von Freitag auf Samstag um 3.48 Uhr alarmiert worden. Ein 28-jähriger Bewohner hatte bei seiner Rückkehr nach Hause die Flammen im Dachstuhl bemerkt und alarmierte daraufhin über Notruf die Rettungskräfte. 

„Bei der ersten Meldung hieß es, dass zwei Personen im Gebäude sind.“, berichtete Einsatzleiter Mario Bringewatt im Gespräch mit dieser Zeitung. Trotz des Hinweises über die beiden dort gemeldeten Personen konnte die Feuerwehr aufgrund des Vollbrandes das Haus vorerst nicht betreten.

Spürhund im Einsatz

Die Löscharbeiten dauerten rund drei Stunden an. Insgesamt waren 37 Feuerwehrleute im Einsatz. Da man das Gebäude zunächst als einsturzgefährdet einschätzte, wurde zur Klärung der Begehbarkeit das Technische Hilfswerk hinzugerufen.

Nach deren Überprüfung und Sicherungsmaßnahmen durfte die Ruine für Suchmaßnahmen betreten werden. Hierzu setzte die Polizei einen Leichenspürhund ein, der zwei Leichen auffand. Bei den Toten handelt es sich mutmaßlich um das vermisste Ehepaar (58 und 60), die Eltern des 28-Jährigen. Zur Betreuung des Sohnes war ein Notfallseelsorger vor Ort.

Hinweise zur Brandursache liegen derzeit nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Schadenshöhe wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

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