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Karl-Friedrich Reisebrink hat das Tier in Lübbecke entdeckt

Rotkehlchen nistet im Briefkasten

Lübbecke (WB). Bei den heimischen Vögeln dreht sich derzeit alles ums Brutgeschäft, wie Karl-Friedrich Reisebrink an der Schützenstraße feststellen kann. Allerdings hat er das Nest nicht im Garten, sondern direkt an der Haustür in seinem Briefkasten entdeckt.

Das Rotkehlchen hat es sich in einem Briefkasten gemütlich gemacht. Foto: Martin Nobbe

Er traute seinen Augen nicht, als ein Rotkehlchen immer wieder mit Nistmaterial im Schnabel heran flog und die Öffnung für die Tageszeitung mit Moos aus dem Garten auspolsterte. Wie sich herausstellte, hatte der Vogel zuerst im linken Postkasten sein Lager aufgeschlagen. Da war es dem Rotkehlchen aber zu unruhig, so dass es sich kurzfristig für den rechten Postkasten entschied.

Damit der Piepmatz bei seiner wichtigen Aufgabe nicht gestört wird, hat der Hausherr für den Postboten einen kleinen Zettel an dem Briefkasten angebracht. Mit dem Nestbau scheint der Vogel fertig zu sein. Die Eiablage steht also kurz bevor. Bis zu acht Eier legt ein Rotkehlchen. Nach einer Brutzeit von 13 Tagen schlüpfen die ersten Jungvögel und verlassen bereits 14 Tage später das Nest.

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