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Tragikomödie „Die Physiker“ feiert Premiere auf der Freilichtbühne Nettelstedt – 200 Besucher

So richtig viel Tiefgang

Lübbecke

Es ist schon ein Sprung von Musikstücken wie „Schlager lügen nicht“ zu „Die Physiker“. Die Tragikomödie des Büchner-Preisträgers Friedrich Dürrenmatt hat am Samstagabend Premiere auf der Freilichtbühne Nettelstedt gefeiert – und erhöhte Aufmerksamkeit vom Publikum verlangt.

Von Kai Wessel

Sie hat sein Narrenspiel durchschaut, er ist schockiert: Schwester Monika (überzeugend: Emily Fründ) gesteht Möbius (Thomas Kracht) ihre unsterbliche Liebe. Das hat sehr unmittelbare Folgen. Foto: Kai Wessel

Treffen sich drei Physiker im Irrenhaus: Was wie ein Witz beginnt, wird auf der Freilichtbühne zu einem Narrenspiel mit erheblichen Gefahren für Pflegende. Binnen kürzester Zeit muss Kommissar Richard Voß (bedauernswert, aber brillant: Uli Wellpott) in drei „Unglücksfällen“ mit tragischem Ausgang ermitteln. Eine knifflige Aufgabe, da sich die Hauptverdächtigen wahlweise für Newton oder Einstein halten und gerne mal seltsame Stimmen hören. Aber sind in der renommierten Heilanstalt der buckligen Dr. von Zahnd wirklich alle ballaballa?

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