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Neu eingeführte Stemweder Trinkwasserampel zeigt Verbrauch an

Noch reichen die Wasser-Reserven

Stemwede

Rechtzeitig zum Beginn des Sommers führt die Gemeinde Stemwede ein digitales Instrument zum Wassersparen ein.

Von grün (alles in Ordnung) bis rot (Überlastung droht) bildet die neue Ampel den Trinkwasserverbrauch in Stemwede ab. Foto:

Diese weist künftig darauf hin, wie es um den aktuellen Trinkwasserstand in den Wasserwerken in Destel und Dielingen gestellt ist. „Wir möchten die Stemwederinnen und Stemweder für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser sensibilisieren“, sagt Bürgermeister Kai Abruszat. „Die Trinkwasserampel ist dabei ein bewährtes System, das auch in anderen Kommunen eingesetzt wird.“

Noch leuchtet die Trinkwasserampel auf der Homepage der Gemeinde Stemwede grün. Das bedeutet, dass die Wasserreserven ausreichen. Die Hitze- und Trockenphasen der vergangenen Jahre haben aber auch in Stemwede gezeigt, wie schnell sich das ändern kann. „In den heißen Sommermonaten stieg der Wasserverbrauch teils drastisch an, so dass die Wasserwerke in Destel und Dielingen zwischenzeitlich nah an der Überlastung waren“, berichtet der Verwaltungschef. Um dieses Szenario künftig zu verhindern, hat das Wasserwerk der Gemeinde Stemwede eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet und unter anderem die Wasserampel eingeführt. „Wir als Kommune sind dafür verantwortlich, die Versorgung mit Trinkwasser sicherzustellen. Aber auch in der Bevölkerung muss ein Umdenken stattfinden – hin zu einem sensibleren Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins,“ betont Abruszat.

Die Trinkwasserampel ist auf der Stemweder Homepage, www.stemwede.de, zu finden und signalisiert den aktuellen Wasserverbrauch in der Gemeinde.

Leuchtet sie gelb, ist der Trinkwasserverbrauch zu reduzieren – beispielsweise, indem auf das Befüllen von Pools oder das Rasensprengen verzichtet wird. Bei rot leuchtender Ampel arbeiten die Stemweder Wasserwerke am Limit und Überlastung droht. In diesem Fall ist es zwingend erforderlich, den Trinkwasserverbrauch auf das Nötigste zu reduzieren.

Die genauen Regeln zur jeweiligen Ampelfarbe gibt es ebenfalls auf der Gemeinde-Homepage www.stemwede.de. Die beiden Wasserwerke in Dielingen und Destel fördern jedes Jahr etwa 865.000 Kubikmeter, der Hochbehälter in Arrenkamp fasst 1800 Kubikmeter.

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