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Auch "Die kleine Hexe" und Schlager-Party werden präsentiert

Freilichtbühne Porta bereitet vier Stücke vor

Porta Westfalica/Vlotho

Nach zwei Pandemie-Jahren mit wenig Stücken und Vorstellungen sowie mit schmaler Besetzung will das Team der Freilichtbühne Porta es in diesem Sommer wieder wissen: Gleich vier Stücke sind zurzeit in Vorbereitung.

Die Proben auf der Freilichtbühne in Porta haben wieder begonnen – auch für die "Kleine Hexe". Foto: Freilichtbühne Porta

Ein Familienstück, ein Abendstück, ein Kinder-Kinder-Stück und noch ein Stück der Jugendgruppe stehen auf dem Programm der Freilichtbühne Porta. "Das ist wie ein bisschen Vor-Pandemie-Luft schnuppern", so Sprecherin Astrid Volkmann. "Und wir sind guter Dinge, dass sich das auch endlich wieder erfolgreich umsetzen lassen wird."

Derzeit werde an der Bühne schon wieder "fleißig gesägt, gehämmert, gemalt, genäht, gefegt und geputzt". Die Proben haben begonnen.

Im Zentrum soll das große Familienstück "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler stehen, neu bearbeitet für die Bühne durch John von Düffel. Die Regie führt Marco Knille. Die Geschichte rund um die kleine Hexe, die schon mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen möchte, aber erst einmal ordentlich für die Hexenprüfung büffeln muss, ist ein Klassiker, den mittlerweile schon mehrere Generationen kennen und lieben. Die Freilichtbühne will das Stück "frisch, bunt und spritzig" präsentieren. Premiere ist am Sonntag, 29. Mai, um 16.30 Uhr.

Spieltermine für die "Kleine Hexe"

Abends gibt es Schlager

Als Abendstück steht "Schlager lügen nicht" von Thomas Schiffmann an. Regie führt Detlev Schmidt. Und darum geht es: Familie Spengler befindet sich im 70er-Jahre-Klischee zwischen Prilblumen, Schlaghosen, grellen Tapeten, Lavalampen und Flokati-Teppichen.

„Schlager lügen nicht“ ist nicht einfach ein Theaterstück, „Schlager lügen nicht“ ist eine 70er-Jahre-Revue, eine riesengroße Party zum Mitfeiern: "Im Wagen vor mir" fährt das "Schöne Mädchen von Seite eins", der "Junge mit der Mundharmonika" im "Zug nach Nirgendwo", "Immer wieder Sonntags" zieht "Ein Lied hinaus in die Welt"...  Premiere ist am Samstag, 18. Juni, um 20.30 Uhr.

Termine zu "Schlager lügen nicht"

Karten gibt es für die "Kleine Hexe" und "Schlager lügen nicht" ab Mai unter www.freilichtbuehne-porta.de. Die telefonische Kartenvorbestellung ist ab dem 12. Mai immer donnerstags bis samstags zwischen 16.30 und 18.30 Uhr unter 0571/71368 möglich.

Kinder zeigen "Die Gänsejagd"

Von der Kindergruppe der Freilichtbühne kommt "Die Gänsejagd" unter der Regie von Cornelia Horstmann und Peter Burgermeister. Das Märchen der Gebrüder Grimm wird in einer Bearbeitung von Cornelia Horstmann gezeigt. Darin soll Prinzessin Anabella in einem fernen Königreich Prinz Erick heiraten.

Da Anabella eine Prinzessin aus einem eher armen Königshaus ist, fällt die Mitgift eher sparsam aus. Ihre Mutter kann ihr nichts weiter mitgeben, als die garstige Zofe Ingeborg. Mit dieser Begleitung scheint das Schicksal der Prinzessin bereits besiegelt. Ingeborg denkt nämlich gar nicht daran, als Zofe am fernen Hofe anzukommen. Kurzerhand übernimmt Ingeborg den Platz der Prinzessin und aus Anabella wird eine Gänsemagd.

In dem "Kinder-Kinder-Stück" dürfen auch die Jüngsten mal wieder so richtig zeigen, was in ihnen steckt! Premiere ist am Samstag, 13. August, um 15 Uhr. Weitere Spieltermine sind am Samstag, 20. August, 15 Uhr; Samstag, 27. August, 15 Uhr; Samstag, 3. September, 15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Allerdings freuen sich die Teenie- und Jugendgruppe immer sehr über kleine Spenden. Karten dafür gibt es ab Anfang August auf der Homepage der Freilichtbühne.

Zwischen Witz und Wahn: "Alice im Anderland"

Die Jugendgruppe zeigt in diesem Jahr "Alice im Anderland" von Stefan Altherr. Regie führt Lisa Grasmann. Zum Abschluss ihrer Weiterbildung zur Theaterpädagogin nimmt Grasmann gemeinsam mit dem Ensemble der Jugendgruppe der Freilichtbühne Porta die Zuschauer mit in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen – das Stück wirkt wie ein Wettlauf zwischen wahnwitzigen Szenen und todernsten Inhalten.  Viele Jahre nach Alice’ Aufenthalt im Wunderland kommen ihre Eltern bei einem tragischen Brand ums Leben und die junge Alice findet sich als einzige Überlebende in einer Nervenheilanstalt wieder – im Anderland. Hier trifft sie neben Ärzten und Pflegern auch auf alte Bekannte aus dem Wunderland.

Das Stück feiert Premiere am Freitag, 16. September, um 20 Uhr. Weitere Spieltermine: Samstag, 17. September, 20 Uhr; Sonntag, 18. September, 18.30 Uhr. Für dieses Theaterstück können keine Karten vorbestellt oder Plätze reserviert werden. Der Eintritt ist wie immer frei. Allerdings freut sich auch die Jugendgruppe sehr über Spenden.

Das Team der Freilichtbühne will aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie alles daran setzen, "den Besuch an der Freilichtbühne Porta für unsere Zuschauer und auch unsere Mitwirkenden so sicher wie möglich zu machen", so Astrid Volkmann. Man sei "jederzeit gewappnet, eventuelle Einschränkungen umzusetzen". Es werde auch weiterhin auf die aktuelle Situation angepassten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen geben. Aktuelle Angaben dazu gibt es auf der Homepage.

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