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Schwerer Unfall mit drei Verletzten und einem Fahrzeugbrand

Notfallübung im Weserauentunnel

Porta-Westfalica (WB). Als die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica am Dienstag gegen 19.10 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und Fahrzeugbrand in den Weserauentunnel gerufen wird, ahnen die Kameraden noch nicht, dass es sich nur um eine Übung handelt.

Das Szenario der Notfallübung: Im Weserauentunnel in Porta-Westfalica sind zwei Autos zusammengestoßen. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

Bekannt war zuvor lediglich die Sperrung des Tunnels von 18 bis 22 Uhr, nicht aber die Notfallübung. Per Gesetz ist sie alle vier Jahre vorgeschrieben. Das Ziel: Die Vorplanungen zu Einsätzen im Weserauentunnel und technische Einrichtungen sollen überprüft und die Kommunikation zwischen den Leitstellen der Polizei, der Feuerwehr und der Tunnelleitzentrale von Straßen NRW getestet werden.

Leistung der Ventilatoren getestet

Im Tunnel, Fahrtrichtung Minden, wurde ein Unfall mit zwei Fahrzeugen sowie einem Pkw-Brand nachgestellt. Nebelmaschinen ließen das Szenario möglichst echt aussehen, ebenso geschminkte Personen, die drei Schwerverletzte simulierten, die teils im Fahrzeug eingeklemmt waren.

Unter schwerem Atemschutz erfolgten die Rettungs- und Löscharbeiten durch Notfalltüren zwischen den beiden Tunnelröhren. Nach Abschluss der Übung gegen 20.07 Uhr wurde der Tunnel nochmals mit Nebelmaschinen verqualmt, um die Leistungsfähigkeit der Ventilatoren zu testen. Die Feuerwehr rückte gegen 20.45 Uhr ab, Straßen NRW übernahm das Aufräumen.

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