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Abbrucharbeiten beginnen bald – Neubau Seniorenresidenz – Fertigstellung für Sommer 2022 geplant

Baustart an der Bremer Straße angekündigt

Preußisch Oldendo...

Aufmerksamen Preußisch Oldendorfern ist es schon aufgefallen: An der Bremer Straße am ehemaligen Gebäude Sander stehen jetzt Bauzäune. Das sind die ersten Vorboten für den Bau der geplanten Seniorenresidenz. Den Baustart hat die Planungsfirma Cureus jetzt angekündigt.

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So soll die Front der Seniorenresidenz aussehen, die an der Bremer Straße in Preußisch Oldendorf entsteht. Bald beginnen die Abbrucharbeiten der bestehenden Gebäude. Foto: Cureus GmbH

„Mit den Abrissarbeiten des Altbestandeswerden wir kurzfristig beginnen und im Frühling schließen sich dann die Rohbauarbeiten an“, sagt Kay Grünewald, zuständiger Projektleiter für Cureus. „Wir verzeichnen in Preußisch Oldendorf eine stetig steigende Nachfrage nach modernen Pflegeplätzen. Diesen Bedarf können wir mit unserem Neubau decken.“ Mit der Schönes-Leben-Gruppe und ihrer Tochter Mediko habe Cureus zudem einen „erfahrenen, renommierten Betreiber gewinnen können, der für eine moderne, individuelle Pflege steht“.

Die auf die Entwicklung von Systempflegeimmobilien spezialisierte Cureus GmbH und die „Schönes Leben“-Gruppe haben die Genehmigung für den Baueiner Seniorenresidenz auf einem etwa 4300 Quadratmeter großen Grundstück an der Bremer Straße erhalten. Auf zwei Voll- und einem Staffelgeschoss entstehen nach Abbruch der Altbebauung bis zum Sommer 2022 insgesamt 84 neue Pflegeplätze in großzügig gestalteten, barrierefreien Einzelzimmern. 25 Zimmer davon werden zudem rollstuhlgerecht ausgebaut. Der Betreiber – die Schönes-Leben-Gruppe aus Ulm mit ihrer Tochter Mediko aus Hannover – ist eine Pflegespezialistin mit über zehn Jahren Erfahrung in der stationären und teilstationären Pflege sowie im betreuten Wohnen.

„Architektoischer Blickfang“

Die Firma Cureus kündigt an: „Das Gebäude wird ein architektonischer Blickfang und fügt sich harmonisch in die umliegende Wohnbebauung ein. Großzügige Verglasungen, eine helle, freundliche Fassadengestaltung wie auch eine hochwertig gestaltete Gartenanlage mit viel Grün, bieten ein Zuhause zum Wohlfühlen. So wird es neben einer großzügigen Gemeinschaftsterrasse auch ausreichend Ruhe- und Verweilzonen im Grünen geben.“

Die Wohn- beziehungsweise Gemeinschaftsfläche umfasse etwa 4800 Quadratmeter. „Im Gebäude selbst sind ein eigenes Restaurant mit Vollküche, ein Friseursalon sowie eine Fußpflege geplant. „Diese Dienstleistungen können gerne auch von den Menschen aus dem angrenzenden Wohnquartier genutzt werden“, erklärt das Unternehmen.

Stellplätze

Auf allen Etagen gibt es ferner Gemeinschaftsküchen und Wohnbereiche für die Bewohner. Der Standort der Seniorenresidenz in der Bremer Straße sei zentral und damit optimal gelegen. Die nahe gelegene Bushaltestelle und das Angebot von 20 Auto- sowie zehn Fahrradstellplätzen auf dem Areal würden eine sehr gute Erreichbarkeit für Besucher und Mitarbeiter sicherstellen.

Die Pflegespezialisten Mediko, Compassio und Gut Köttenich der Schönes-Leben-Gruppe gehören laut aktueller Focus-Umfrage (41/2020) zu Deutschlands besten Unternehmen im Segment der Pflege- und Seniorenheime. Im Mittelpunkt der Firmenphilosophie stehen neben hochwertiger Dienstleistungsqualität sowie innovativen und fortschrittlichen Konzepten für Bewohner auch sehr gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Eröffnung im Sommer

„Wir freuen uns auf den Standort Preußisch Oldendorf und die Eröffnung der neuen Seniorenresidenz im Sommer 2022“, erklärt Marc Hildebrand, CEO der Schönes-Leben-Gruppe. „Wir möchten unseren Kunden ein selbstbestimmtes, niveauvolles und altersgerechtes, schönes Leben ermöglichen.“ Das Unternehmen kündigt überdies an, dass am künftigen Standort in Preußisch Oldendorf etwa 60 moderne, krisensichere Arbeitsplätze entstehen werden.

Die Seniorenresidenz entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie, wie die Firma erklärt. „Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal.“ So seien alle Objekte von innen nach außen baulich optimiert. Dies betreffe beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung sei unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Sanitärzellen und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Darüber hinaus spielen laut Cureus nachhaltige Aspekte eine wesentliche Rolle, beispielsweise werden alle Objekte nach KfW 40-Standard errichtet: „Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers.“ Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes könne die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

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