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68. Todesfall im Kreis Minden-Lübbecke seit Beginn der Pandemie

Die Corona-Lage am Dienstag: Alle Kommunen im Mühlenkreis sind jetzt Hot-Spots

Minden (WB)

Mit einem 95-jährigen Mann aus Lübbecke gibt es nun den insgesamt 68. Corona-Todesfall im Kreis – allein 16 Menschen sind in Espelkamp gestorben.

wn

Im Kreis Minden-Lübbecke breitet sich das Coronavirus weiter aus. Aktuell beträgt die Wocheninzidenz 273,5. Foto: Oliver Berg/dpa

An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 89 Corona-Patienten behandelt, davon 13 auf der Intensivstation. Sechs werden beatmet.

Im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen werden 15 Patienten behandelt, davon 13 intensivmedizinisch.

Die Mindener Kreisverwaltung hat Dienstag 97 Neuinfektionen gemeldet. Es gibt 1926 aktive Fälle, 52 mehr als am Vortag. Der Wocheninzidenzwert, der sich aus den Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner ergibt, liegt bei 273,5.

Die Lage in den Städten und Gemeinden sieht so aus:

Bad Oeynhausen 322 aktive Coronavirus-Fälle (+13 gegenüber dem Vortag),

Espelkamp 298 (-2),

Hille 64 (+4),

Hüllhorst 69 (+2),

Lübbecke 205 (+5),

Minden 424 (+24),

Petershagen 90 (+1),

Porta Westfalica 161 (+7),

Preußisch Oldendorf 102 (+2),

Rahden 122 (+1),

Stemwede 69 (-5).

Der Kreis Minden-Lübbecke veröffentlicht jetzt auch täglich die aktuellen Wocheninzidenzwerte für die einzelnen Kommunen:

Bad Oeynhausen 263,4,

Espelkamp 306,7,

Hille 234,2,

Hüllhorst 237,9,

Lübbecke 360,2,

Minden 219,1,

Petershagen 230,9,

Porta Westfalica 241,4,

Preußisch Oldendorf 434,9,

Rahden 337,6,

Stemwede 299,5.

Damit gibt es keine Kommune mehr, die unter dem Hot-Spot-Wert 200 liegt. Von Mittwoch, 23. Dezember, an gelten im gesamten Minden-Lübbecker Kreisgebiet verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen, die auch eine nächtliche Ausgangssperre beinhalten. Die Anordnung lautet, zwischen 21 und 4 Uhr nachts zu Hause zu bleiben. Ausnahmen davon sind zwingende berufliche Gründe, der Besuch von Ärzten oder Tierärzten sowie das Versorgen von Tieren und die Begleitung Sterbender.

Vom 24. bis 27. Dezember gilt die Ausgangssperre von 24 bis 4 Uhr und in der Silvesternacht von 1 bis 6 Uhr. Gesellige Kontakte sollen so bewusst eingeschränkt werden.

Hier geht‘s zur neuen Allgemeinverfügung des Kreises (PDF).

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