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Sternenkind Fee Marie Schubart bereist Ortschaften in Preußisch Oldendorf – Windlichter-Aktion startet

Feenstaub und Sternenzauber

Preußisch Oldendo...

Das Sternenkind ist auf Tour gegangen und hat Feenstaub in die einzelnen Ortschaften und den Ortskern von Preußisch Oldendorf gebracht.

Eva Rahe

Los ging die Tour des Sternenkindes am Freitagnachmittag in Hedem, wo Isabel Bartling und Claudia Spreen von der Dorfgemeinschaft auf die Sternenfee warteten. Fee Marie wurde mit einem bunten „Hedem wünscht allen Frohe Weihnachten“-Schild begrüßt. Foto: Eva Rahe

Das war schon etwas Besonderes, nicht nur für das zehnjährige Sternenkind Fee Marie Schubart, sondern auch für die einzelnen Orte im Stadtgebiet. Denn normalerweise reisen ja die Menschen aus Preußisch Oldendorf zur Sternenfee hin und nicht umgekehrt.

Da der Sternenzauber wegen Corona aber ausfallen musste, hatte sich seine Erfinderin Silke Birkemeyer etwas Besonderes für dieses Jahr ausgedacht. In einer kleinen Abordnung, nämlich zusammen mit Mama Natalie, bereiste die Sternenfee am Freitag und Samstag das Stadtgebiet. Vor Ort hatten sich die Dorfgemeinschaften die unterschiedlichsten Dinge ausgedacht, um die Sternenfee zu begrüßen.

Los ging es am Freitagnachmittag in Hedem, wo Isabel Bartling und Claudia Spreen von der Dorfgemeinschaft auf die Sternenfee warteten. Fee Marie wurde mit einem bunten „Hedem wünscht allen Frohe Weihnachten“-Schild begrüßt. Sie durfte ihren Feenstaub auf die Kiste mit den Windlichtern streuen und damit die Aktion „Licht im Dunkeln“ einläuten.

Auch diese Aktion ist eine Idee von Silke Birkemeyer. In dem gelben Karton, der ab sofort auf dem Dorfplatz in Hedem steht, befinden sich Windlichter aus Pergament, die für eine kleine Spende erworben werden können. Die Tischlichter müssen zu Hause nur noch zusammenklebt werden und können dann zum Beispiel über ein kleines Glas mit einem Teelicht gestellt werden. Der Erlös geht an die evangelische und katholische Kirchengemeinde in Preußisch Oldendorf. Silke Birkemeyer plant, dass 1000 Tischlichter ihren Weg in Preußisch Oldendendorfer Haushalte, Firmen und Einrichtungen finden, „um so ein Stück Sternenzauber, Besinnlichkeit und Weihnachtsgedanken ins eigene Heim zu holen“, wie sie selbst sagt. Für diese Aktion sucht Silke Birkemeyer noch Multiplikatoren. Viele Dorfgemeinschaften und andere Vereine unterstützen die Aktion schon.

Nachdem die Windlichter in Hedem von der Sternenfee mit Glitzerstaub eingeweiht waren, ging es weiter nach Lashorst. Dort warteten Christa Burkamp und Ingrid Meyer auf Fee Marie. Sie hatten für den Empfang des Sternenkindes das Lashorster Tor festlich geschmückt und hielten kleine Süßigkeiten für Fee bereit. Die Reise ging weiter – zunächst am Kanal und dann weiter Richtung Wiehengebirge. Jede Ortschaft hatte eine besondere Überraschung für das Sternenkind und wurde mit Sternenstaub belohnt. Dafür brachte das Sternenkind Fee einen besonderen Weihnachtsgruß in jeden Ort und natürlich ganz viel glitzernden Feenstaub.

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