1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Preußisch Oldendorf
  6. >
  7. „Für die Anwohner eher enttäuschend“

  8. >

Ingenieurbüro stellt  Entwurf des Hochwasserschutzkonzeptes für Bad Holzhausen vor

„Für die Anwohner eher enttäuschend“

Bad Holzhausen

Das geschätzte Schadenspotenzial im Falle eines Jahrhunderthochwassers der Großen Aue in Bad Holzhausen liegt bei 13,4 Millionen Euro. Das Ingenieurbüro Sönnichsen & Weinert stellte den Entwurf des integrativen Hochwasserschutzkonzeptes für den Bereich Bad Holzhausen im Ausschuss für Umwelt, Wirtschaft und Tourismus vor.

Von Peter Götz

Die Große Aue schlängelt sich nördlich der Grundschule durch den Ort. Bei einem Jahrhunderthochwasser geht man von 1080 zu Schaden kommenden Personen und 366 beschädigten Gebäuden aus. Infos unter anderem bei geoportal.nrw oder flussgebiete.nrw.de. Foto: Peter Goetz

Viele Optionen böte der übliche Hochwasserschutz-Werkzeugkasten für Bad Holzhausen nicht, falls bei einer so genannten HQ 100 (Hochwassersituation, die nur einmal in 100 Jahren vorkommt) die Große Aue über die Ufer träte. So lautete das recht ernüchternde Fazit von Projektingenieur Sören Rosemeier in Bezug auf ein integratives Konzept. Dieses soll verhindern, dass erhebliche Wassermassen in die Wohn- und Gewerbeflächen der Holzhausener „Niederungen“ nordöstlich der Berliner Straße beziehungsweise westlich des Dammwegs entlang der Bruchriede strömen.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE