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Mitarbeiter werden auf Corona-Stationen im Klinikum in Minden gebraucht

Krankenhaus Rahden nimmt keine neue Patienten mehr auf

Rahden/Minden

Wegen der vielen Corona-Fälle schichten die Mühlenkreiskliniken Personal um. Das hat einen Aufnahmestopp im Krankenhaus Rahden zur Folge. Ein Teil der Ärzte und Pfleger wird im Klinikum in Minden gebraucht.

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Das Krankenhaus der Mühlenkreiskliniken in Rahden. Foto:

In einer am Freitag verbreiteten Mitteilung dazu heißt es: „Die Zahl der stationär zu betreuenden Corona-Patientinnen und -Patienten der Mühlenkreiskliniken ist konstant hoch. Auf den Corona-Stationen des Johannes-Wesling-Klinikums Minden werden aktuell 61 schwer an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten behandelt, davon 21 auf der Intensivstation. Viele von ihnen müssen beatmet werden, acht Personen sogar künstlich, das heißt mechanisch mithilfe eines Beatmungsschlauches.“

Mit den hohen Fallzahlen der vergangenen Wochen sei auch die Betreuungsintensität gestiegen. „Aus diesem Grund unterstützen die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rahdener Krankenhauses das Mindener Uniklinikum vorübergehend bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Dies hat zur Folge, dass im Rahdener Krankenhaus ab sofort keine neuen Patientinnen und Patienten aufgenommen werden.“ Stationär zu versorgende Patienten würden nach einem Arztgespräch auf Basis ärztlicher Entscheidung in ein anderes der Krankenhäuser im Verbund der Mühlenkreiskliniken verlegt beziehungsweise dort aufgenommen. „Alle Patienten, die sich bereits in stationärer Behandlung befinden, werden bis zum 17. Dezember regelhaft entlassen oder nach medizinischen Anforderungen in ein umliegendes Krankenhaus der Mühlenkreiskliniken verlegt.“

Weiter heißt es: „Die Funktionalität der Notaufnahme des Krankenhauses Rahden bleibt weiterhin erhalten. Ab dem 17. Dezember wird für die Versorgung von Notfallpatienten eine eigene Aufnahmestation mit bis zu fünf Plätzen eingerichtet. Die Weiterbehandlung von Notfallpatienten erfolgt dann nach entsprechender Abklärung in einem anderen Haus der Mühlenkreiskliniken.“

Nach jetzigem Stand sei davon auszugehen, dass diese Regelung sowohl für den Dezember 2020 als auch für Januar 2021 gelten werde. Unabhängig davon erfolge wöchentlich eine neue Einschätzung der Gesamtsituation, um zu prüfen, welche stationären Behandlungskapazitäten innerhalb des Klinikverbunds zur Verfügung stünden.

Im November hatte es schon einmal einen Aufnahmestopp im Krankenhaus Rahden gegeben, damals allerdings nur kurzzeitig wegen eines Corona-Ausbruchs.

Die Pandemie-Lage in Teilen des Mühlenkreises (Wocheninzidenz 200+) ist unterdessen weiter dramatisch. Für Espelkamp war bereits eine Ausgangssperre erwogen worden.

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