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Corona-Ausgangsbeschränkungen in Minden-Lübbecke: Polizeibilanz fällt nach zwei Nächten positiv aus

Menschen bleiben zu Hause

Minden/Lübbecke (WB)

Die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke zieht nach den beiden ersten kreisweiten nächtlichen Corona-Ausgangsbeschränkungen eine positive Bilanz.

wn

Die Polizei hat bislang nur wenige Verstöße gegen die kreisweiten Ausgangsbeschränkungen ahnden müssen. Foto: Andreas Kokemoor

„Der absolut überwiegende Teil der Menschen im Mühlenkreis hat sich an die Regelungen gehalten“, sagte ein Behördensprecher am Morgen des ersten Weihnachtstages.

Auf ihren nächtlichen Streifenfahrten konnten die Beamten beobachten, dass zu den vorgegebenen Zeiten kaum noch Fahrzeugverkehr herrschte. Personen waren ebenfalls so gut wie nicht mehr unterwegs. In der Folge reduzierte sich auch das polizeiliche Einsatzgeschehen.

In den Stunden zwischen Mitternacht und 4 Uhr am ersten Weihnachtstag registrierten die Beamten der Leitstelle keinerlei Einsätze mit einem Corona-Zusammenhang. Lediglich in der ersten Nacht, von 23. Dezember, 21 Uhr, bis Heiligabend, 4 Uhr, wurden die Polizisten kreisweit zu vier derartigen Einsätzen gerufen. In zwei Fällen handelte es sich um Randalierer. Eine Person musste in Gewahrsam genommen werden, heißt es von der Polizei Minden-Lübbecke. Bei den beiden anderen Einsätzen trafen die Beamten vor Ort niemanden mehr an.

Weiterhin ahndeten die Einsatzkräfte in dieser Nacht elf Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung. Allein neun davon in Porta Westfalica. Auf Minden und Lübbecke entfiel jeweils ein Fall. Zudem gingen bis Mitternacht 17 telefonischen Nachfragen zu den Ausgangsbeschränkungen bei der Leitstelle ein.

Die Polizei hatte kreisweit mit mehr Personal ihre Präsenz erhöht und wird auch in den kommenden Nächten auf die Einhaltung der Beschränkungen achten.

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet derweil auf seiner Homepage weitere Corona-Todesfälle in OWL. Im Kreis Minden-Lübbecke stieg die Zahl demnach seit Heiligabend von 77 auf 78. Der Kreis selbst erhöhte diese Zahl im Laufe des zweiten Weihnachtstages sogar auf 80.

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