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Unabhängiger Mike Schwarz will Bürgermeister in Preußisch Oldendorf werden

Nächster Kandidat fürs Rathaus

Preußisch Oldendorf (WB/vw). Nach Marco Steiner und Marvin Schrodke gibt es einen dritten Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Preußisch Oldendorf. Mike Schwarz hat sich entschieden, ebenfalls ins Rennen um den Platz im Rathaus zu gehen. Und das als unabhängiger Kandidat.

Mike Schwarz will als unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Preußisch Oldendorf kandidieren. Dafür benötigt er zunächst 130 Unterstützungsunterschriften. Foto: Viola Willmann

Der 47-Jährige, der in Börninghausen wohnt, hat 2014 für die Grünen für den Stadtrat kandidiert, den Einzug allerdings verpasst. „Danach habe ich mich hinter den Kulissen weiter engagiert und auch mal bei der FDP reingeschnuppert“, sagt der Vater von zwei Kindern. In Erscheinung getreten ist Mike Schwarz auch bei seinem Engagement zur Erhaltung der Grundschule Börninghausen im Jahr 2015.

Derzeit missfällt ihm die Art und Weise, wie in Preußisch Oldendorf Politik gemacht wird. „Die Bürger erfahren von Entscheidungen, ohne dass ihnen vorher die Möglichkeiten aufgezeigt wurden“, sagt Mike Schwarz, der als Industriemechaniker und nebenberuflich als Fahrlehrer arbeitet. „Mir fehlt eine ehrliche und gerade Linie. Es ist eine Politik am Bürger vorbei. Ich bin der Meinung, dass Veränderung und Verbesserung nur durch Wandel und Erneuerung entstehen können und so habe ich mich entschlossen, mich als unabhängiger Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen. Aus diesem Grund habe ich am 2. Januar im Rathaus in Preußisch Oldendorf vorgesprochen.“ Diese politische und private Entscheidung sei nach reiflicher Überlegung gefallen. „Man muss sich schon vorher überlegen, was passiert, wenn man gewählt wird, was, wenn nicht, und was ist in fünf Jahren“, sagt Mike Schwarz. Um tatsächlich als unabhängiger Kandidat ins Rennen gehen zu können, muss er 130 Unterstützungsunterschriften sammeln.

Schwarze startet ohne bestimmte Themen in den Wahlkampf

Bisher wartet er noch darauf, dass ihm entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. Dann kann es losgehen. „Ich will mich bei Vereinen und Dorfgemeinschaften, aber auch bei den Fraktionen vorstellen. Mein Ziel ist es natürlich, mehr als 130 Unterschriften zu sammeln, um zu signalisieren, dass ich es auch wirklich ernst meine“, berichtet der Börninghauser, der ohne bestimmte Themen in den Wahlkampf startet. „Ich will mich erst mal als Typ vorstellen, mir geht es in erster Linie um mehr Transparenz in der politischen Arbeit. In die Themen werde ich mich dann zu gegebener Zeit einarbeiten“, sagt der 47-Jährige.

Neben Mike Schwarz kandidiert auch der amtierende Bürgermeister Marco Steiner für das Amt im Rathaus und wird dabei von CDU, Grünen und SFD unterstützt. Marvin Schrodke kandidiert für die SPD. Die FWG befindet sich noch in Gesprächen, um eventuell auch noch einen eigenen Kandidaten präsentieren zu können.

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