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Preußisch Oldendorf im Kreis ganz oben

Spitzenreiter bei Grundsteuern

Preußisch Oldendorf(aha). Die Stadt Preußisch Oldendorf ist im Jahr 2017 die Kommune im Kreis Minden-Lübbecke, in der die Grundsteuerhebesätze für Landwirte und Hauseigentümer am höchsten waren. Die Hebesätze bei der Gewerbesteuer in Preußisch Oldendorf gehörten dagegen zu den geringeren im Kreis.

Die Stadt Preußisch Oldendorf liegt bei den Hebesätzen für die Grundsteuern A und B kreisweit am höchsten. Foto: Kai Wessel

Das geht aus einer Liste von »Information und Technik«, der amtlichen Statistikstelle des Landes NRW, hervor, die kostenlos im Internet zur Verfügung steht ( www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/pdf/165_18.pdf ).

372 Prozent Grundsteuer A

Aus den Zahlen geht hervor, dass Preußisch Oldendorf im Kreisvergleich mit einem Hebesatz von 372 Prozent im Kreis den höchsten Wert bei der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen) aufweist. Landesweit liegt Preußisch Oldendorf im Vergleich der 396 NRW-Kommunen auf Rang 55. Auf Kreisebene folgen Petershagen (330 %, Rang 99) und Hille (281 %, Rang 171). Den niedrigsten Hebesatz haben Lübbecke und Espelkamp mit 217 Prozent (Rang 335). Landesweit weist Verl (Kreis Gütersloh) den niedrigsten Wert mit 150 Prozent auf. Den höchsten hat Hürtgenwald (Kreis Düren) mit 780 Prozent.

Auch Kreishöchstwert bei Grundsteuer B

Ebenfalls »Spitzenreiter« im Kreis ist Preußisch Oldendorf bei der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) mit einem Hebesatz von 630 Prozent, gefolgt von Petershagen (600 %, Rang 85) und Porta Westfalica (590 %, Rang 107). Auch dabei weisen Espelkamp und Lübbecke mit 429 Prozent (Rang 319) die niedrigsten Werte im Kreisvergleich auf. Am günstigsten haben es im Land die Hauseigentümer in Harsewinkel (Kreis Gütersloh) mit 260 Prozent). Den höchsten Hebesatz hat Bergneustadt (Oberbergischer Kreis) mit 959 Prozent.

Bei Gewerbesteuer liegt Porta Westfalica vorn

Die höchsten Gewerbesteuerhebesätze weisen auf Kreisebene die Städte Porta Westfalica (460 %, Rang 132) sowie die Gemeinden Hille und Hüllhorst (434 %, Rang 237) auf. Der Preußisch Oldendorf liegt dabei mit 417 Prozent (Rang 305) gemeinsam mit Stemwede, Lübbecke und Bad Oeynhausen nur zwei Prozentpunkte über der Stadt Rahden, die mit 415 Prozent (Rang 352) den geringsten Gewerbesteuerhebesatz im Kreis aufweist.

Den niedrigsten Gewerbesteuerhebesatz in NRW hatte 2017 Monheim (Kreis Mettmann) mit 260 Prozent. Den höchsten Wert mit jeweils 550 Prozent weisen die Kommunen Heimbach (Kreis Düren), Waldbröl (Oberbergischer Kreis) und Oberhausen auf.

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